1. rosenheim24-de
  2. Welt
  3. Welt-News

Schreckliche Tat in den USA: Gerald O. (33) peitscht Sohn (†5) zu Tode – und zündet erstmal einen Joint an

Erstellt:

Von: M. Cihad Kökten

Kommentare

Gerald O. peitschte seinen Sohn General Sema‘j zu Tode
Gerald O. (33) peitschte seinen Sohn General Sema‘j (†5) zu Tode. © Bildmontage: Henderson Police Department & Screenshot

Im US-Bundesstaat Nevada ereignete sich ein grausames Verbrechen, wo ein Vater (33) seinen eigenen Sohn (†5) aus einem irrsinnigen Grund zu Tode peitschte.

Henderson/Nevada (USA) – Eigentlich sind Handy-Ladegeräte dafür gedacht, die leeren Akkus der Mobiltelefone wieder aufzuladen. Im US-Bundesstaat Nevada ereignete sich nun ein grausames Verbrechen mit einem dieser Ladegeräte, was für viele Menschen auf dieser Welt schwer zu begreifen ist. Allein bei der Vorstellung daran läuft einem schon ein kalter Schauer über den Rücken.

Vater (33) peitscht Sohn (5) mit Ladekabel

Mehreren US-amerikanischen Medienberichten unter anderem von „The Sun“ zufolge soll Gerald O. (33) in der Nacht von Dienstag (15. Oktober) auf Mittwoch (16. Oktober) seinen Sohn General Sema‘j Oglesby (†5) zunächst mehrmals mit einem Ladekabel gepeitscht haben. Den Grund dieses brutalen Vergehens muss man aber nicht wirklich verstehen. Denn dem Vater habe nämlich die Sendung, die sich der Bub im Fernsehen angesehen habe, nicht gefallen.

Nachbar hörte „dumpfe Geräusche“

Nach den mehrmaligen Peitschenhieben erlitt das Kinn des Jungen bereits eine blutende Wunde. Doch anscheinend genügte das dem Übeltäter noch nicht, sodass er noch einmal anfing auf sein Kind einzuschlagen. Hierbei machte er von einem Hausschuh Gebrauch, den er über seine Faust zog und dann direkt in den Bauch seines Sohnes rammte. Im Nachhinein gestand er den Polizeibeamten immerhin, dass er dabei sofort gemerkt habe, dass er „zu hart zugeschlagen hatte“. Doch letzten Endes kam diese Einsicht zu spät. Ein Nachbar, der im Erdgeschoss des Hauses wohnt, behauptete gar, er habe am Abend des besagten Tages zwei Stunden lang wiederholt dumpfe Geräusche gehört.

Statt Notuf: Erstmal einen Joint angezündet

Da denkt man sich noch absurder geht es kaum, aber Gerald O. legte noch einen drauf. Statt den Notruf zu wählen, um dem armen Kind zu helfen, gab er zunächst der Mutter und der Schwester des Jungen Bescheid. Nachdem er die Beiden darüber in Kenntnis gesetzt hatte, zündete er sich erstmal einen Joint an. Erst dann habe er einen Notruf abgesetzt und bekam am Telefon schließlich Anweisungen, um die Ersthilfe zu durchführen. Allerdings kam jede Rettung zu spät, da der Fünfjährige zu diesem Zeitpunkt schon seit 13 Minuten nicht mehr geatmet haben soll.

General Sema‘j wäre sechs geworden

Die Polizei konnte am Mittwochmorgen (16. Oktober) nur noch den Tod feststellen. Folglich wurde Gerald O. festgenommen und musste sich am Montag (21. März) vor Gericht aufgrund des Mordes an seinem Sohn verantworten. Schon im Vorfeld hatte er den Fahndern das meiste gestanden. Auch vor dem Friedensrichter von Henderson, David Gibson Sr., machte er kein großes Geheimnis aus seiner Gräueltat, berichtet der „Las Vegas Review-Journal“.

Zu einer Entscheidungsverkündung kam es hingegen noch nicht. Der nächste Gerichtstermin ist für den 2. Mai angesetzt. General wäre nächsten Monat sechs Jahre alt geworden, sagte seine Großmutter, Maisha Phillips, letzte Woche in einem Interview. Am Ende bleiben nur noch die emotionalen Worte der trauernden Oma (53) übrig: „Ich muss mich darauf vorbereiten, ihn zu begraben, anstatt mich darauf vorzubereiten, sein Leben als Sechsjähriger zu feiern.

mck

Auch interessant

Kommentare