40 Grad, kaum Regen

Italien kämpft gegen Waldbrände und Wassernotstand

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Löschflugzeuge in Italien sind im Dauereinsatz. Hitzewelle und Trockenheit machen dem Land zu schaffen.

In Italien hat es in einigen Regionen seit Monaten nicht mehr geregnet. An manchen Orten wird das Trinkwasser knapp. Nun kämpfen die Italiener gegen Waldbrände und Buschfeuer.

Rom -  Seit dem 15. Juni seien mehr als 390 Hilfsanfragen der Regionen für Löschflugzeuge eingegangen, teilte der Zivilschutz in Rom mit. So viele Anfragen habe es seit zehn Jahren nicht mehr gegeben. Im Jahr 2007, „einer wirklich sehr komplizierten Saison“, seien es 285 Anfragen gewesen. Ein großer Teil des Landes sei betroffen, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Wo brennt es in Italien?

Die Einsatzkräfte kämpfen vor allem in Süd- und Mittelitalien gegen Brände, darunter in den Regionen Sizilien, Apulien und Kampanien. Rund um Rom habe sich die Zahl der Waldbrände seit 1. Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast vervierfacht, erklärte Bürgermeisterin Virginia Raggi. 

Warum gibt es in Italien gerade so viele Waldbrände?

Grund sei die außergewöhnliche Trockenheit. In einigen Regionen Italiens hat es seit Monaten nicht geregnet. In einigen Regionen sei die Situation besorgniserregend, so die italienische Umweltorganisation Legambiente

Sardinien, Emilia Romagna und die Toskana haben demnach den Notstand wegen Dürre ausgerufen. Der Fluss Po gleicht einem Bächlein, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Der Pegelstand liege 65 Prozent unter dem saisonalen Normalwert.

Hitze in Italien: Der längste Fluss des Landes, der Po, gleiche einem Bächlein, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Der Pegelstand liege 65 Prozent unter dem saisonalen Normalwert.

Gefahrzonen an der Autobahn

Auf Autobahnen kommt es immer wieder zu Problemen, weil es in der Nähe brennt. Meist lösen Menschen die Brände aus, etwa indem sie Müll oder Gestrüpp verbrennen. Bei der derzeitigen Hitze und Trockenheit breiten die Feuer sich dann rasch aus. 

In Italiens „annus horribilis“ 2007 gab es laut Umweltschutzorganisation Legambiente mehr als 10.000 Waldbrände.

dpa

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