Hitzige Debatte über Kundus-Affäre

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Verteidigungsminister Guttenberg sah sich im Bundestag heftiger Kritik ausgesetzt.

Berlin - Die Regierung von Kanzlerin Angela Merkel hat vor der Bundestagswahl von zivilen Opfern und militärischen Fehlern gewusst. Auch eine gezielte Tötungsabsicht bei dem Luftangriff von Kundus war ihr bekannt.

Das wurde in einer Fragestunde im Bundestag deutlich. Das Kanzleramt wurde aber erst mit mehreren Tagen Verzögerung über einen Bericht des verantwortlichen Oberst Georg Klein zu dem Angriff informiert. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg geriet unter neuen Erklärungsdruck.

dpa

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