Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Abadan

Hochhauseinsturz im Iran: Zahl der Toten steigt auf 29

Gebäudeeinsturz in Abadan
+
Der iranische Vizepräsident Mohammad Mokhber besuchte am Freitag die Einsturzstelle des zehnstöckigen Gebäudes in der Stadt Abadan.

Am Montag stürzte in der Hafenstadt Abadan ein im Bau befindliches Einkaufszentrum ein. Unter den Trümmern werden noch weitere Leichen vermutet. Nun kommt es zu Protesten gegen die Bauherren.

Teheran – Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen Einkaufszentrums im Südwesten Irans ist die Zahl der Todesopfer auf 29 gestiegen. Das gab Innenminister Ahmad Wahidi laut Nachrichtenagentur Tasnim am Samstag bekannt.

Unter den Trümmern werden noch weitere Leichen vermutet. Erschwert würden die Rettungsarbeiten durch Einsturzgefahr, so der Minister. Medienberichten zufolge führten schlampige Bauarbeiten am Montag zu dem Einsturz in der Hafenstadt Abadan. Der Projektleiter und zehn weitere involvierte Personen sollen verhaftet worden sein. Der Besitzer der Passage kam bei dem Einsturz ums Leben.

Auseinandersetzungen mit der Polizei

Am Freitagabend protestierten nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim Menschen vor dem Einkaufszentrum. Demnach sei es zuAuseinandersetzungen mit der Polizei und Sicherheitskräften gekommen. Um die Proteste unter Kontrolle zu bringen, habe die Polizei Tränengas eingesetzt und Warnschüsse in die Luft abgefeuert.

Nach Angaben iranischer Medien richteten sich die Proteste gegen die Bauherren. In sozialen Medien wurden Videos verbreitet, in denen Demonstranten die Regierung für den Einsturz verantwortlich machten. Die Beiträge konnten jedoch nicht unabhängig überprüft werden. dpa

Kommentare