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Schauspieler nach Bergwanderung verschollen

Hollywood-Star noch immer vermisst – Emotionale Worte der Familie an Einsatzkräfte

Der Hollywood-Schauspieler Julian Sands wird seit dem 13. Januar vermisst. Er brach wohl zu einer Wanderung am Mount San Antonio auf, von der er nicht zurückkehrte. (Symbolbild)
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Der Hollywood-Schauspieler Julian Sands wird seit dem 13. Januar vermisst. Er brach wohl zu einer Wanderung am Mount San Antonio auf, von der er nicht zurückkehrte. (Symbolbild)

Auch elf Tage nach seinem Verschwinden bei einer Wanderung am Mount San Antonio fehlt von dem Hollywood-Schauspieler Julian Sands jede Spur. Während die Suchmaßnahmen weiter laufen, bedankte sich die Familie mit einem emotionalen Statement bei den Einsatzkräften.

Los Angeles – Er ist bekannt aus dem Film „Zimmer mit Aussicht“ oder den Serien „Naked Lunch“, „Warlock“, „24“ sowie jüngst „What/If“: Die Rede ist von dem britischen Schauspieler Julian Sands. Der 65-Jährige sei Angaben des zuständigen Sheriff-Büros im Bezirk San Bernardino am 13. Januar zu einem Ausflug in die Gegend rund um den Mount San Antonio aufgebrochen und seither vermisst.

Die Suche dauert auch rund anderthalb Wochen nach dem Verschwinden des Hollywood-Stars weiter an. Man werde weiterhin „alle zur Verfügung stehenden Mittel“ nutzen, um Sands zu finden, hieß es seitens des Sheriff-Büros am Montagabend (23. Januar). Kurz nach dem Verschwinden mussten die Suchmaßnahmen nach Sands aufgrund des schlechten Wetters sowie der Lawinengefahr abgebrochen werden, zwischenzeitlich waren auch Drohnen im Einsatz – allerdings bislang ohne Erfolg.

Emotionales Dankschreiben der Familie

Unterdessen bedankte sich die Familie des Briten bei den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz. „Wir sind zutiefst berührt von der Welle der Liebe und Unterstützung“, hieß es in dem Text, den das „San Bernardino County Sheriff“ auf dem Kurznachrichtendienst Twitter teilte. Weiter dankten die Angehörigen für die Koordination der Suche sowie den Rettungsteams, „die den schwierigen Bedingungen am Boden und in der Luft trotzen, um Julian nach Hause zu bringen.“

Warnung vor Wanderungen am Mount San Antonio

Der Mount San Antonio, der auch als Mount Baldy bezeichnet wird, gehört zum San-Gabriel-Gebirgszug und ist knapp 3070 Meter hoch. Das Sheriff-Büro hatte erst kürzlich wegen gefährlicher Wetterbedingungen von Wanderungen zu dem Berg nordöstlich der kalifornischen Metropole Los Angeles gewarnt.

„Die Bedingungen sind widrig und äußerst gefährlich. Wegen der starken Winde hat sich der Schnee in Eis verwandelt, was das Wandern extrem gefährlich macht“, hieß es in einem entsprechenden Facebook-Post. Zwei Wanderer seien in den vergangenen Wochen in dem Gebiet nach Stürzen ums Leben gekommen. Der Bundesstaat Kalifornien ist zuvor wochenlang von schweren Winterstürmen mit Schnee, Erdrutschen, Schlammlawinen und Überschwemmungen getroffen worden.

aic mit Material der dpa

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