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Auch Kinder unter den Opfern

Tödliche Tragödie in Indien: Sechs Menschen bei Drachenfest die Kehle durchgeschnitten

Uttarayan - Das Drachenfest von Ahmedabad
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Uttarayan - Das Drachenfest von Ahmedabad

Beim traditionellen Drachenfest im indischen Bundesstaat Gujarat ereigneten sich am 18. Januar schreckliche Szenen. Sechs Menschen starben, darunter auch drei Kinder.

Gujarat – Mehrere hundert Personen haben auch in diesem Jahr an dem hinduistischen Fest Uttarayan teilgenommen. Hierbei kommt es traditionell zu „Drachenkämpfen“, bei denen es das Ziel ist, die Drachen der anderen Teilnehmer im Luftkampf abzuschneiden. Dabei sind die Schnüre mit Metall oder auch Glaspulver verstärkt und somit scharf genug, menschliche Haut oder elektrische Leitungen zu durchtrennen.

Wie gefährlich dies für Menschen ist, darüber berichtet die britische Zeitung Daily Mail: Sechs Menschen starben dieses Jahr, darunter drei Kinder im Alter von zwei, drei und sieben. Ihnen, so wie drei weiteren, erwachsenen Opfern, wurde von den Drachenschnüren die Kehle durchtrennt.

Die zweijährige Kirti fuhr mit Ihrem Vater auf dem Fahrrad, als sich eine solche Schnur um ihren Hals legte. Kurz darauf starb sie in einem Krankenhaus. In der Stadt Visnagar legte sich eine Drachenschnur um den Hals der dreijährigen Kismat, die gerade mit ihrer Mutter spazieren war. Sie starb vor den Augen ihrer Mutter, so wie auch der siebenjährige Rishabh in der Stadt Rajkot in Gegenwart seiner Eltern tödlich verunglückte.

Drei Erwachsene ebenfalls verstorben, 176 weitere Menschen verletzt

Wie die Polizei berichtet, starben bei den Festlichkeiten in diesem Jahr drei erwachsene Männer: Swamiji Yadav (35), Narendra Vaghela (20) und Ashwin Gadhvi. Auch ihnen wurde von einer Drachenschnur die Kehle durchtrennt.

Nach offiziellen Angaben wurden 130 weitere Menschen verletzt und erlitten Schnittwunden durch Drachenschnüre. Weitere 46 Personen wurden durch Stürze verletzt.

Bereits im Jahr 2016 zeigte sich, wie gefährlich die Drachenkämpfe sein können. Auch damals starben zwei Kinder, nachdem sich die Schnüre um ihren Hals gelegt hatten.

fl

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