Unwetter in Österreich

Erdrutsch blockiert die A13

Innsbruck - Nach einem Erdrutsch am Mittwoch Morgen, war die A13 Richtung Brenner nur noch auf einer Spur befahrbar. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis zum Mittag hin.

Am 9. August, um 8.50 Uhr erlangte die API Schönberg Kenntnis von einem Erdrutsch vom westlichen Ahrenberg im Gemeindegebiet von Innsbruck kurz vor Patsch auf die Richtungsfahrbahn Brenner der Brennerautobahn A 13. 

Beim westlichen Ahrenberg handelt es sich um ein Schotterabbau- bzw. Tunnelaushub-Deponiegelände der Baustelle des Brenner-Basistunnels. Beim Eintreffen der Polizeistreife um 8.55 Uhr wurde festgestellt, daß sich vom westlichen Ahrenberg auf der östlichen Hangseite ein Erdrutsch gelöst hatte und sich aufgestautes Regenwasser, Schlamm und faustgroße Steine über alle drei Fahrstreifen ergossen hatten. 

Der rechte und der mittlere Fahrstreifen wurden gesperrt, der gesamte Verkehr wurde auf dem äußerst linken/dritten Fahrstreifen in reduzierter Geschwindigkeit an der Örtlichkeit vorbeigeleitet. Die erhebliche Verunreinigung der drei Fahrstreifen erstreckte sich von km 5,700 bis km 5,400 zurück. 

Während der Aufräumarbeiten waren die beiden rechten Fahrstreifen bis 10.10 Uhr gesperrt, der Verkehr auf dem dritten Fahrstreifen musste mehrmals kurz angehalten werden. Um 12.00 Uhr konnte auch der erste/rechte Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Es kam zu keinerlei Personen- bzw. Sachschäden aufgrund des Erdrutsches.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © dpa

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