Schwere Körperverletzung in Innsbruck

Streit um mutmaßliche Vergewaltigung eskaliert: Mann (25) greift zum Küchenmesser

Am 3. Februar gegen 21.40 Uhr wurde die Polizei verständigt, dass es in Innsbruck in einer Wohnung zu einem lautstarken Streit gekommen sein soll.

Innsbruck - In der Wohnung konnten der Wohnungsinhaber, ein 47-jähriger österreichischer Staatsbürger, ein 25-jähriger somalischer Staatsbürger sowie dessen Freundin, eine 40-jährige Österreicherin, angetroffen werden. Laut ersten Erhebungen dürften der 47-jährige Wohnungsinhaber und der 25-Jährige in Streit geraten sein. Dabei erfolgte dieser vorerst verbal und eskalierte schließlich derart, dass der 25-jährige Beschuldigte den Wohnungsinhaber mit einem Küchenmesser attackierte und ihm dabei eine Schnittverletzung an der linken Wange sowie mehrere kleinere Schnitt- und Stichverletzungen an den Händen zufügte.

Grund für die Auseinandersetzung dürfte die Beschuldigung gewesen sein, dass der 25-jährige Somalier am Vortag versucht haben soll, seine Freundin, die 40-jährige Österreicherin, zu vergewaltigen. Das Opfer erlitt durch den Angriff an sich leichte Verletzungen, die Art und Weise wie sie jedoch zugefügt wurden sind in der Regel mit Lebensgefahr verbunden.

Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und die Vernehmungen des Beschuldigten sowie seiner Freundin sind derzeit noch im Gange.

Pressemitteilung der Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © Bodo Marks/dpa

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