Für Einbahnstraße gehalten

Unfallkette fordert mehrere Verletzte in Innsbruck

Innsbruck - Bei Unfällen auf der Schlossstraße ist es zu mehreren Verletzten gekommen. Nach einem Zusammenstoß zwischen mehreren Fahrzeugen folge ein weiterer Auffahrunfall der zu mehreren Verletzten führte.

Die Presseaussendung im Wortlaut:

Nachdem er, laut eigenen Angaben, dachte es handle sich um eine mehrspurige Einbahnstraße wollte ein 50-jähriger Deutscher am 8. September gegen 12.30 Uhr mit seinem Auto auf der Schlossstraße in Innsbruck einen fahrenden Bus überholen.

Im Wagen befanden sich außerdem die 53-jährige Ehefrau und ein 57-jähriger Bekannter (beides deutsche Staatsangehörige) des Fahrers. Als sich der Wagen ungefähr im mittleren Bereich des Busses befand, kam dem Mann eine 52-jährige Deutsche mit ihrem Auto entgegen. Bei ihr im Fahrzeug befand sich eine 85-jährige deutsche Frau als Beifahrerin.

Nachdem der Fahrers des Busses, ein 59-jähriger Italiener, die kritische Situation erkannte, lenkte dieser seinen Bus soweit wie möglich nach rechts um den 50-Jährigen möglichst viel Platz zu schaffen, sodass es diesem mit seinem Wagen möglicherweise gelingen könnte in der Mitte hindurchzufahren. Auch die Fahrerin des entgegenkommenden Autos lenkte soweit wie möglich nach rechts.

Es konnte jedoch nicht genügend Platz geschaffen werden und der Deutsche touchierte den Bus und kollidierte mit dem Fahrzeug der 52-Jährigen. Dadurch wurde das Auto der Frau zusätzlich gegen die Leitschiene gedrückt. Die insgesamt fünf Insassen der beiden beteiligten Autos, sowie die Insassen des Busses blieben durch den Unfall unverletzt. Ein hinter der 52-Jährigen nachkommender 45-jähriger deutscher Autofahrer erkannte ebenfalls die Situation und konnte sein Gefährt noch rechtzeitig anhalten.

Bei ihm im Fahrzeug befanden sich seine 49-jährige Ehefrau sowie deren 16-jährige Tochter. Eine wiederum hinter dem 45-Jährigen fahrende 48-jährige Österreicherin konnte mit ihrem Fahrzeug, trotz eingeleiteter Notbremsung, auf der regennassen Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig anhalten und einen Anprall auf den Pkw des 45-Jährigen nicht mehr verhindern.

Bei ihr im Fahrzeug befand sich ihre 22-jährige Tochter. Durch diesen Anprall wurden die insgesamt fünf Insassen der beiden dabei beteiligten Autos unbestimmten Grades verletzt.

Die Berufsfeuerwehr Innsbruck stand mit drei Fahrzeugen, die Rettung ebenfalls mit drei Fahrzeugen, einem Notarzt sowie einem Einsatzleiter und die Polizei mit Streifen im Einsatz. Im Bereich der Unfallstelle wurde der Verkehr für die Dauer von circa 1,5 Stunden wechselseitig angehalten.

Presseaussendung der Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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