Zweifache Mutter aus Wörgl ermordet

Familien von Opfer und Täter gehen nach Urteil aufeinander los

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München/Innsbruck - Im Indizienprozess um eine tote Frau aus Wörgl ist nun ein Urteil gegen den Schwiegervater gefallen.

Weil er seine Schwiegertochter umgebracht haben soll, steht Nagori R. vor dem Innsbrucker Landgericht. Der Fall um Jennifer F., die aus München stammt, hatte auch kurz hinter der Grenze bei Kirchbichl für großes Aufsehen gesorgt.

Nach zwei Verhandlungstagen wurde der 43-jährige Schwiegervater nun wegen Mordes der zweifachen Mutter schuldig gesprochen, wie tt.com berichtet. Der Mann muss für 20 Jahre ins Gefängnis

Zwar bestritt der Angeklagte die Vorwürfe, doch er verstrickte sich während der Verhandlung in erhebliche Widersprüche. Einmal behauptete er, seine Schwiegertochter hätte Selbstmord begangen, ein anderes Mal sagte er aus, sie wäre mit einem Liebhaber durchgebrannt. Die Geschworenen befanden ihn mit 7:1 Stimmen für schuldig.

Auseinandersetzung zwischen den Familien von Täter und Opfer

Die Polizei beobachtete während des Prozesses mit einem Großaufgebot die beiden Familien. Am Ende des Prozesses kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen den Angehörigen der beiden Familien. Die Polizei konnte die Situation nach wenigen Minuten wieder unter Kontrolle bringen.

Rubriklistenbild: © Polizei /montage

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