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Vor Länderspiel gegen DFB

Isländische Nationalmannschaft versinkt in Missbrauchs-Sumpf: EM-Held beschuldigt

EURO 2016 - Round of 16 England vs Iceland
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EM-Held Sigthórsson ist Beschuldigter in einem Missbrauchs-Skandal.

Vor dem WM-Qualifikationsspiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Island am Mittwoch (8. September, 20.45 Uhr) ist der Gegner der DFB-Auswahl in einer Krise. Der Verband und Spieler versinken in einem Sumpf aus Anschuldigungen wegen Missbrauchs und sexueller Belästigung.

Reykjavik - Eine Frau hatte herbe Anschuldigungen gegen einen Nationalspieler der isländischen Mannschaft erhoben. Sie sei von ihm 2017 in einem Nachtklub missbraucht worden. Wegen der Affäre sind mittlerweile Verbands-Präsident Gudni Bergsson und alle Vorstandsmitglieder zurückgetreten.

Hat Verband den Vorfall vertuscht?

Grund sind Vorwürfe einer Vertuschung der Sache. Begründet werden die Anschuldigungen damit, dass Präsident Bergsson schon zuvor erste Hinweise auf die Vorwürfe in Bezug auf sexuelle Übergriffe erhalten gehabt habe. Daraufhin berichtete eine der Betroffenen gegenüber eines isländischen Fernsehsender, ein Anwalt habe ihr sogar Schweigegeld angeboten. Gemeinsam mit anderen mutmaßlichen Opfern hätte sie sich an die Polizei und den Verband gewandt. Trotzdem sei der Spieler weiterhin für die Nationalmannschaft aktiv gewesen.

EM-Held ist Beschuldigt

Inzwischen ist klar: Bei dem Beschuldigten handelt es sich um den isländischen Stürmer Kolbeinn Sigthórsson. Dieser hatte mitgeteilt, sich in einem Club „unangemessen verhalten“ zu haben. Den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs wies der 31-Jährige Stürmer des schwedischen Vereins IKF Göteborg aber zurück. Es sei nach dem Vorfall zu einem Treffen mit der Frau gekommen. Er habe sich für sein Verhalten entschuldigt und drei Millionen isländische Kronen (20.000 Euro) an eine Hilfsorganisation gezahlt.

Berühmt wurde der Stürmer als Siegtorschütze im EM-Achtelfinale 2016 beim 2:1 Triumph über England. Er ist vorerst suspendiert.

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fgr/dpa

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