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Vorfall in Kärnten

Kuh-Attacke am Großglockner: Deutsche Wanderin (58) stürzt acht Meter tief ab

Aus bisher unbekannter Ursache wurde eine deutsche Wanderin am Dienstag (30. August) auf einer Alm in Kärnten von einer Kuh attackiert. Die 59-Jährige kam mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus.

Kärnten - Am Dienstagnachmittag durchwanderte ein deutsches Ehepaar gegen 15 Uhr eine mittels elektrischem Weidezaun eingezäunte Almparzelle im Gemeindegebiet von Heiligenblut am Großglockner in Kärnten. Das Ehepaar hielt sich auf einem Wandersteig auf, als plötzlich eine dort weidende Kuh aus bisher unbekannter Ursache auf sie zurannte.

Laut der Landespolizeidirektion Kärnten stieß die Kuh die 59-Jährige dann über eine etwa acht Meter hohe Böschung. Die Deutsche wurde dabei im Bereich des Knöchels unbestimmten Grades verletzt. Nach der Erstversorgung durch einen verständigten Notarzt wurde sie mit dem Rettungshubschrauber C7 ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen.

Begegnungen mit Kühen bei Wanderungen: Die wichtigsten Verhaltenstipps

Die Tierschutzorganisation Peta gab die wichtigsten Tipps heraus, die man beim Wandern im Hinblick auf Kühe beachten sollte. So sollen Angriffe durch die Tiere weitestgehend vermieden werden:

  • Ausreichend Abstand zu den Kühen halten: Klettert nicht über Zäune in Weidenflächen und verlasst auch nicht den gekennzeichneten Wanderweg.
  • Hunde von Weidenflächen fernhalten: Mit Hunden sollte man nicht in der Nähe von Kühen wandern. Leint Euren Vierbeiner an kritischen Stellen vorsichtshalber an. Bitte beachten: Sollte eine Kuh Euch und Euren Hund angreifen, lasst den Hund los. Er ist schneller und wird der Kuh ziemlich sicher davonlaufen. Währenddessen habt Ihr auch Zeit, das Weite zu suchen.
  • Richtige Körpersprache: Schaut dem Rind nicht in die Augen.
  • Nicht füttern, nicht streicheln: Futter kann zu Neid und dadurch zu Aggressionen bei den Tieren führen.
  • Ruhe bewahren: Macht in der Nähe von Kühen keine hektischen Bewegungen und achtet auch auf den Geräuschpegel. Wenn sich die Tiere erschrecken, setzt der Fluchtinstinkt ein. Besteht dann keine Möglichkeit zu fliehen, kann es sein, dass die Kuh zum Angriff übergeht.
  • Besondere Vorsicht bei Jung- und Muttertieren: Kälber solltet Ihr niemals anlocken oder anfassen, Mutterkühe sollten nicht bedrängt werden. Kühe schützen ihren Nachwuchs – notfalls auch mit einem Angriff. 
  • Alarmzeichen deuten: "Nicht jede Kuh, die sich für Wanderer interessiert oder den Weg kreuzt, wird gleich einen Angriff starten", heißt es auf dem Peta-Portal. "Senkt das Tier jedoch den Kopf, fixiert den Spaziergänger, scharrt mit den Vorderhufen und schnaubt, dann ist höchste Vorsicht geboten." Das Rind fühle sich dann mit hoher Wahrscheinlichkeit gestört und könne zum Angriff übergehen. 
  • Bei Angriff: Auf keinen Fall auf den Boden legen oder hektisch wegrennen. Dreht dem Tier nicht den Rücken zu, macht Euch möglichst groß und geht langsam rückwärts. 
  • Andere auf ihr Verhalten aufmerksam machen: Solltet Ihr Wanderer beobachten, die sich offensichtlich falsch gegenüber den Tieren verhalten, macht sie darauf aufmerksam. 
  • Genau beobachten: Ihr solltet schon von Weitem überprüfen, wie die Tiere sich verhalten.

jg

Rubriklistenbild: © Jonas Schöll/dpa

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