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Auch Sebastian Kurz wird Beihilfe vorgeworfen

Vorwurf der Bestechlichkeit und Bestechung: Razzia in Kanzleramt und Partei-Zentrale in Österreich

Coronavirus - Österreich
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In der ÖVP-Parteizentrale und dem Kanzleramt ist es zu einer Razzia gekommen.

Dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz steht Ärger ins Haus: Nach Medien-Informationen ist es zu einer Hausdurchsuchung der ÖVP-Parteizentrale in Wien gekommen.

Wien - Wie der „Standard“ mit Berufung auf vertrauliche Quellen berichtet, kam es auch im Kanzleramt am Ballhausplatz zu einer Hausdurchsuchung. Im Zentrum der Untersuchung sollen der Kanzler-Berater Stefan Steiner, der Medienbeauftragter Gerald Fleischmann und ein Pressesprecher stehen. Sie alle kommen laut dem Blatt aus dem engsten Umfeld von Sebastian Kurz. Auch Smartphones sollen sichergestellt worden sein.

Auch interessant: Korruptions-Vorwürfe: Österreichs Justiz beantragt Aufhebung der Immunität von Sebastian Kurz

Nach Informationen der „Presse“ geht es bei den Durchsuchungen um Korruptionsvorwürfe. Es bestehe außerdem der Verdacht, dass für geschönte Umfragen in der Zeitung „Österreich“ Geld geflossen sein soll.

Weitere Personen beschuldigt

Außerdem soll laut „Presse“ gegen die ehemalige Familienministerin und Meinungsforscherin Sophie Karmasin, die Meinungsforscherin Sabine Beinschab sowie gegen die Mediengruppe Österreich um Helmuth und Wolfgang Fellner wegen Bestechlichkeit und Bestechung ermittelt werden. Auch dem Kanzler werde Beihilfe in dem Fall vorgeworfen.

Die ÖVP reagierte auf die Durchsuchungen in einer Pressemeldung. In dieser heißt es, die Durchsuchungen seien Wochen vorher gegenüber Journalisten angekündigt worden. Sei seien politisch inszeniert, mit dem „Ziel des Showeffekts.“

ÖVP reagiert

„Nach den falschen Anschuldigungen, die schon gegen Sebastian Kurz, Josef Pröll, Gernot Blümel, Hartwig Löger und Bernhard Bonelli und andere erhoben wurden, die sich mittlerweile alle als haltlos herausgestellt haben, werden nun weitere Vorwürfe konstruiert über Vorgänge, die teilweise fünf Jahre zurückliegen. Das passiert immer mit demselben Ziel und System: Die Volkspartei und Sebastian Kurz massiv zu beschädigen“, so Gaby Schwarz, stellvertretende Generalsekretärin der ÖVP in einer Pressemitteilung.

Wie der Standard weiter berichtet, haben auch die Grünen, Koalitionspartner der Grünen in Österreich, aus den Medien von den Vorkommnissen erfahren.

Die für die Durchsuchungen zuständige Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gab vorerst keine Auskunft, kündigte jedoch eine Pressemitteilung an.

In einem Interview im ORF stellte sich Kanzler den Vorwürfen. Ein Befreiungsschlag gelang ihm nicht.

fgr

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