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Vermeintlicher Livestream eines Passagiers

Flugzeugabsturz mit knapp 70 Toten in Nepal: Videos des Unglücks kursieren im Netz

Flugzeugabsturz in Nepal
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Rettungskräfte durchsuchen die Absturzstelle im Wrack eines Passagierflugzeugs. Nach dem Flugzeugabsturz in Nepal mit Dutzenden Toten geht die Suche nach den letzten Insassen weiter.

Nach dem tragischen Flugzeugabsturz mit mindestens 69 Toten wurde inzwischen die Blackbox der Maschine gefunden. Außerdem kursieren mehrere Videos des Unglücks auf Social Media – darunter auch ein vermeintlicher Livestream, der den Absturz aus Sicht eines Passagiers im Inneren des Flugzeugs zeigen soll.

Kathmandu (Nepal) – Es ist eines der schlimmsten Luftverkehrsunglücke seit Jahren in Nepal, das sich am Sonntagmorgen (15. Januar) unweit von Kathmandu abspielte: Ein Flugzeug mit 72 Menschen an Bord verunglückte auf dem etwa halbstündigen Flug zwischen der Hauptstadt und Pokhara, der zweitgrößten Stadt des Landes.

Am Montag (16. Januar) fanden Einsatzkräfte die Blackbox der Maschine. Sie soll den Ermittlern Aufschluss über die konkrete Unglücksursache geben. Inzwischen seien auch die Leichen von 69 Menschen gefunden worden sein, sagte der Koordinator der Rettungsarbeiten gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Leichen würden nach der Identifizierung an die Angehörigen übergeben.

Videos auf Social Media sollen Absturz zeigen

Während die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen weiter andauern, kursieren in den sozialen Netzwerken bereits mehrere Videos, die das schwere Unglück zeigen sollen. Unter den Aufnahmen befinden sich teilweise Bilder, auf denen ein Flugzeug mit einem brennenden Triebwerk zu sehen ist. Nur wenige Sekunden später kippt die Maschine in Richtung Boden, eine riesige schwarze Rauchwolke steigt kurz darauf in den Himmel.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurde außerdem ein Video veröffentlicht, das vermeintlich den Absturz aus der Sicht eines Passagiers an Bord zeigen soll. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der Mann, der ebenfalls auf dem Video zu sehen ist, das tragische Unglück live im Internet gestreamt haben.

Zu Beginn des etwa 30 Sekunden langen Clips zeigt der mutmaßliche Streamer den Blick aus dem Fenster, nichts deutet auf die Tragödie hin, die sich wenige Sekunden später abspielen sollte. Plötzlich bricht Panik unter den Passagieren aus, wenige Augenblicke danach schlagen Flammen vor die Kamera.

Keine Informationen über Echtheit der Aufnahmen

Wieder nur wenige Sekunden später landet das Handy, mit dem die Bilder angeblich im Netz gestreamt wurden, offensichtlich in einem Gebüsch auf dem Boden. Gesicherte Informationen darüber, ob das Video tatsächlich aus der Unglücksmaschine stammt, liegen derzeit allerdings nicht vor.

aic

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