Klagewelle wegen "9/11" beginnt

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Gedenken an die Opfer des 11. September 2001 (hier ein Gedenkstein im US-Pentagon).

New York - Knapp neun Jahre nach dem 11. September sollen die ersten Klagen wegen Gesundheitsschädigung bei den Aufräumarbeiten am eingestürzten World Trade Center verhandelt werden.

9.000 Klagen wegen Erkrankungen nach Anschlägen vom 11. September

Erster Prozess gegen die Stadt New York soll im Mai beginnen

Ein Richter in New York wählte am Freitag für den ersten Prozess zwölf von mehr als 9.000 Klägern aus. Der Prozess soll im Mai beginnen. Die Klagen richten sich gegen die Stadt New York.

Die Kläger machen geltend, sie seien bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten durch Staub und Rauch gesundheitlich geschädigt worden. Die geforderte Entschädigungssumme aller Kläger beläuft sich auf mehr als eine Milliarde Dollar (740 Millionen Euro).

Anwälte der Stadt New York haben die Forderungen bereits zurückgewiesen. Zu den jetzt ausgewählten Klägern gehören die Angehörigen eines Feuerwehrmannes, der nach dem Einsatz am World Trade Center an Kehlkopfkrebs erkrankte und starb. Ein anderer Feuerwehrmann benötigte später eine Lungentransplantation.

Unter den insgesamt mehr als 9.000 Klagen sind aber auch dubiose Fälle. So klagt eine Frau auf Schadenersatz, weil sie beim Betrachten der Fernsehbilder von den Terroranschlägen einen Herzinfarkt erlitten habe.

DAPD

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