Kolumbien: 18 Rebellen getötet

Bogota - Das kolumbianische Militär hat bei Luftangriffen auf zwei Lager der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) 18 Mitglieder der Rebellengruppe getötet.

Wie Verteidigungsminister Gabriel Silva am Freitag mitteilte, wurden die Lager anschließend von Spezialkräften der Armee gestürmt. Dabei seien elf weitere Rebellen gefangen genommen worden. Der Einsatz am Neujahrstag in der Region Meta im Süden des Landes sei ein Teil der Antwort des Militärs auf die Entführung und Ermordung des Gouverneurs Luis Francisco Cuéllar vor vor eineinhalb Wochen gewesen. Die 1964 gegründete FARC-Guerilla ist die bedeutendste Rebellenorganisation des Landes. Sie hält hunderte Geiseln in ihrer Gewalt, darunter mehrere Soldaten und Politiker. Ihr gehören nach verschiedenen Angaben bis zu 10.000 Kämpfer an.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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