Kondom-Überraschung in Milchprodukt

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Gunnilse - Ekel und Überraschung dürften sich hier die Waage gehalten haben: In einer Milchverpackung hat eine Schwedin mehrere Gegenstände gefunden, die dort definitiv nicht hingehörten.

Das war ein denkbar schlechter Start in den Tag für eine Frau aus Gunnilise in Schweden: In ihrer Packung "Filmjölk" - eine milde, joghurtartige Dickmilch - fand sie ein Kondom. Und nicht nur das. Bei genauem Hinsehen kamen auch noch die Verpackung des Verhüterlis, ein pinker Plastikring und ein Beipackzettel zum Vorschein.

Die Frau hatte gerade die letzten Tropfen der Dickmilch geleert um sie ihrem Hund zu geben, als die unerwünschten Beigaben aus dem Karton fielen. In der schwedischen Zeitung "Expressen" meldete sich die Tochter der Frau zu Wort. Sie sagte, weder sie noch ihre Mutter hätten in den Tagen nach dem Vorfall essen können.

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Die Firma Arla, die das Produkt herstellt, untersucht den Fall. Allerdings sollen die Mitarbeiter des Kundendienstes der Frau erklärt haben, dass ihre Entdeckung eigentlich unmöglich sei. Arla sei der Meinung, jemand müsse das Kondom nach dem Kauf in die Packung geschmuggelt haben - vermutlich, um der Frau einen Streich zu spielen.

Während des Verpackungsprozesses sei es schier unmöglich, so große Objekte in die Milchtüte zu bekommen - schließlich durchlaufe das Produkt verschiedene Filter. In diesem geschlossenen Prozess können keine Gegenstände in das Milchprodukt gelangen.

Nichtsdestotrotz wolle Arla jetzt herausfinden, wie das Kondom in das Milchprodukt gekommen ist. Die Schwedin, so berichtet die Tochter, habe inzwischen zwar wieder Appetit, aber "Filmjölk" werde sie nie wieder kaufen.

kb

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