Kongo: Todesurteile gegen zwei Norweger

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Kisangani - Ein Gericht im Kongo hat die Todesurteile gegen zwei Norweger wegen Mordes an ihrem Fahrer bestätigt. Die Verurteilten behaupten, das Opfer sei bei einem Angriff von Räubern gestorben.

Wie die Osloer Zeitung “VG“ am Donnerstag berichtete, wurden die beiden Ex-Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma damit zum dritten Mal im Kongo schuldig gesprochen. Sie haben nach Überzeugung der Richter im Mai 2009 ihren einheimischen Fahrer getötet. Der Witwe des Getöteten müssen die Norweger drei Millionen Dollar Schadensersatz zahlen.

Letzte Worte aus der Todeszelle

Letzte Worte aus der Todeszelle

Beide behaupteten vor Gericht, der Fahrer sei bei einem bewaffneten Angriff von Räubern ums Leben gekommen. Vom Vorwurf der Spionage wurden sie freigesprochen. Die kongolesischen Behörden sicherten Norwegens Regierung zu, dass die Männer auch bei einer erneuten Bestätigung des Todesurteils nicht hingerichtet werden sollen. Ihr Anwalt will die Auslieferung nach Norwegen betreiben und erklärte, durch den Freispruch vom Spionagevorwurf seien die Chancen dafür gestiegen.

dpa

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