Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

RKI beunruhigt

Kretschmer: Zweite Corona-Welle ist schon da

Zwei Mitarbeiterinnen vom Ordnungsamt kontrollieren in der Berliner Straße in der Innenstadt von Güterloh. Foto: David Inderlied/dpa
+
Zwei Mitarbeiterinnen vom Ordnungsamt kontrollieren in der Berliner Straße in der Innenstadt von Güterloh. Foto: David Inderlied/dpa

Lange lag die Zahl der täglichen Corona-Infektionen höchstens bei etwa 500. Nun bereitet ein deutlicher Anstieg Experten und auch Politiker Sorge.

Berlin (dpa) - Die zweite Infektionswelle der Corona-Pandemie hat nach Einschätzung des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer bereits Deutschland erreicht.

«Die zweite Corona-Welle ist schon da. Sie findet bereits jeden Tag statt. Wir haben jeden Tag neue Infektionsherde, aus denen sehr hohe Zahlen werden könnten», sagte der CDU-Politiker der «Rheinischen Post» (Samstag). Die Aufgabe bestehe darin, mit den Gesundheitsämtern diese Welle jeden Tag neu zu brechen. «Das klappt erstaunlich gut.»

Nach Ansicht Kretschmers kann Deutschland durch sein föderales System viel präziser vorgehen als zentralistisch regierte Länder. Die Ministerpräsidenten könnten abwägen, was gezielt für einzelne Regionen geregelt werden könne.

Der deutliche Anstieg der gemeldeten Coronavirus-Fälle in den vergangenen Tagen beunruhigt das Robert Koch-Institut (RKI). «Eine weitere Verschärfung der Situation muss unbedingt vermieden werden», teilte eine RKI-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. Die Zahl der neu übermittelten Corona-Fälle lag deutlich höher als in den Vorwochen.

Kretschmer sieht in der Corona-Pandemie die erste zentrale gemeinsame Krisenerfahrung in Deutschland. «Und das Schöne ist: Die Menschen in Ost und West ticken in dieser Krise gleich.» 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gebe es keine Unterschiede. «Corona ist der beste Beweis dafür, dass dieses Land zusammengewachsen ist.»

© dpa-infocom, dpa:200725-99-919398/2

Kommentare