Tragischer Unfall auf Bahnübergang in Kuchl

Zug rammt SUV: Auto völlig demoliert - Freilassinger (70) tot

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Tödlicher Unfall auf einem Bahnübergang im Österreichischen Kuchl. 

Kuchl - Am Montagmittag, 3. Februar, ereignete sich auf einem Bahnübergang in Kuchl-Moos ein tragischer Unfall. Ein Zug erfasste trotz Vollbremsung einen SUV. Der Autofahrer, ein 70-jähriger Mann aus Freilassing, verstarb noch an der Unfallstelle. 

Gegen 13.30 Uhr kam es auf einem Bahnübergang an der ÖBB-Tauernstrecke in Kuchl zu einem tödlichen Unfall. Trotz roter Ampel und geschlossenen Halbschranken befand sich ein 70-jähriger Deutscher mit seinem SUV auf den Gleisen. 

Als der Lokführer eines nahenden Personenzuges die Situation erkannte, leitete dieser sofort eine Schnellbremsung ein. Doch leider zu spät. Der Zug erfasste den SUV und schleifte den Wagen etwa 100 Meter mit. 

Bei dem tragischen Unfall in Kuchl-Moos starb ein 70-jähriger Freilassinger.

Die Feuerwehr Kuchl und das Rote Kreuz wurden umgehend an die Unglücksstelle alarmiert. Mit Hilfe hydraulischem Geräts befreite die Feuerwehr den Mann "aus dem völlig demolierten Fahrzeug". 

Obwohl die Einsatzkräfte schnell vor Ort waren und auch ein Notfallhubschrauber bereit stand, konnte dem Mann nicht mehr geholfen werden. Aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb der 70-Jährige noch an der Unfallstelle. Gegenüber BGLand24.de bestätigte die Polizei am Dienstag, dass es sich bei dem Toten um einen Freilassinger handelt. 

Warum der Mann mit seinem Geländewagen trotz der nahenden Gefahr in den Gleisbereich eingefahren war, ist derzeit unklar und muss noch ermittelt werden. 

Nachdem die Lok ein paar Meter zurück gefahren war, konnte das Wrack mit einem Kran über die Lärmschutzwände gehoben werden.

Der demolierte SUV wurde mit einem Kran über die Lärmschutzwände gehoben. 

Die Tauern-Bahnstrecke von Salzburg über Bad Gastein nach Klagenfurt war in beiden Richtungen rund zwei Stunden lang gesperrt. „Der Unfallzug, ein Eurocity aus Klagenfurt, setzte nach der Unfallaufnahme seine Fahrt fort“, so Robert Mosser von den ÖBB.

hud/mz

 

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