Kündigung: Handy am Arbeitsplatz aufgeladen

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Ein Arbeitnehmer wurde gekündigt, weil er sein Handy am Arbeitsplatz aufgeladen hat.

Oberhausen - Weil ein Mann sein Handy am Arbeitsplatz aufgeladen hat, kündigte ihm sein Arbeitgeber. Das will er sich nicht gefallen lassen und zieht vor Gericht.

Ein Fall von Stromklau im Centbereich beschäftigt das Arbeitsgericht Oberhausen (Az.: 4 Ca 1228/09). Ein Angestellter hatte regelmäßig sein Handy im Betrieb aufgeladen und auch noch unerlaubt seinen Arbeitsplatz fotografiert. Die Folge war die fristlose Kündigung.

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Der Arbeitnehmer zog vor Gericht. Beim Gütetermin kam es zu keiner Einigung, wie das Gericht am Montag mitteilte. Der Richter hatte eine Weiterbeschäftigung vorgeschlagen. Im Gegenzug sollte sich der Angestellte verpflichten, weder zu fotografieren noch sein Handy aufzuladen. Dazu war der Arbeitgeber nicht bereit.

Jetzt wird am 29. Oktober verhandelt. Nach Einschätzung von Experten dürften 100 Aufladungen eines einfachen Handys etwa zehn Cent kosten.

dpa

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