Luftangriff: Entschädigung steht nicht fest

Hannover - Das Verteidigungsministerium hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach Opfer und Hinterbliebene des Luftangriffs bei Kundus mit drei Millionen Euro entschädigt werden sollen.

Das sei "reine Spekulation", sagte ein Sprecher des Ministeriums der dpa in Berlin. Man wisse im Moment noch nicht einmal die Anzahl der Opfer beziehungsweise der Angehörigen. Die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" hatte berichtet, die Summe von drei Millionen Euro werde im Ministerium eingeplant.

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Ein Sprecher des Ministeriums hatte bereits am Montag eine Entschädigung angekündigt - allerdings ohne eine Summe zu nennen. Der Angriff im afghanischen Kundus war von der Bundeswehr angeordnet worden. Dabei kamen bis zu 142 Menschen ums Leben, auch viele Zivilisten.

dpa

Der blutige Angriff in Kundus

Rubriklistenbild: © pa

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