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„Wen suchen wir?“

Kuriose Vermisstenfahndung: Betrunkener hilft bei Suche nach sich selbst

Eine kuriose Vermisstensuche in der Türkei sorgt im Netz für zahlreiche Lacher. Doch was war genau passiert?

İnegöl (Türkei) - Eine wilde Partynacht kann viele Wendungen nehmen - mal lustig, mal kurios, mal tragisch. Doch was Bayhan Mutlu (50) aus einem ländlichen Viertel passiert ist, sucht wohl seinesgleichen.

Nach einer durchzechten Nacht mit Freunden verlor der 50-Jährige offenbar seine Trinkkameraden aus den Augen. Wie unter anderem der „Independent“ unter Berufung auf den türkischen Nachrichtensender NTV berichtet, war er allein in ein Waldstück gegangen und nicht wieder aufgetaucht. Als die Freunde den „Verlust“ bemerkten und ihren Kumpel nicht mehr auffinden konnten, meldeten sie Bayhan Mutlu bei den Behörden als vermisst. Polizei und Rettungskräfte reagierten sofort. Im Internet wurden sogar Bilder des Vermissten veröffentlicht.

Umgehend wurden Suchtrupps losgeschickt und zahlreiche freiwillige Helfer durchkämmten den besagten Wald in der ländlichen Region Inegöl nach dem Betrunkenen. Was niemand der Suchenden zu diesem Zeitpunkt wusste, Bayhan Mutlu befand sich bereits unter ihnen. Er hatte sich ohne bemerkt zu werden hilfsbereit der Gruppe angeschlossen und war im wörtlichen Sinne auf der Suche nach sich selbst, wenngleich er dies offenbar nicht wusste.

Als der Suchtrupp begann, den Namen des vermeintlich Vermissten zu rufen, reagierte Mutlu irritiert und fragte: „Wen suchen wir?“, um dann zu offenbaren: „Ich bin doch hier“, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Warum ihn niemand erkannte, ist bislang ungeklärt.

mz

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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