Schrecklicher Badeunfall in Langau

Mann aus Raum Rosenheim sackt auf SUP zusammen und verschwindet im Wasser - tot

Langau - Bei einem tragischen Badeunfall ist am Donnerstagmittag, 13. August, ein 48-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim ums Leben gekommen. 

Um kurz vor 14 Uhr spielten sich an einem See in Niederösterreich dramatische Szenen ab: Ein 48-jähriger deutscher Staatsbürger, der mit seiner 45-jährigen Freundin aus Kufstein den Bergwerksee in Langau besuchte, verlor tragischerweise sein Leben.

Die beiden Wassersportler waren zur Mittagszeit mit ihren Stand-Up-Paddle-Boards auf dem See unterwegs. Nachdem seine Freundin wieder an Land gegangen war, entschloss sich der Mann, noch auf dem Wasser zu bleiben.

Langau: Mann aus Rosenheim stirbt bei Badeunfall

Kurz darauf konnten andere Wassersportler auf dem See beobachten, wie der 48-Jährige auf seinem Brett zusammensackte und ins Wasser fiel. Laut Zeugenangaben war der Mann bereits rund zwei Stunden bei großer Hitze mit dem Board unterwegs.

Wie noen.at berichtet, erkannte ein Ruderboot-Fahrer die Situation am schnellsten und eilte dem Mann zu Hilfe. Unglücklicherweise war der Helfer jedoch etwa 20 Meter vom Unglücksort entfernt, sodass er den Mann schlussendlich nicht mehr zu greifen bekam und dieser vollständig im Wasser verschwand.

Sofort machte der Zeuge einen Freund, welcher sich mit seinem Boot in Ufernähe befand, auf den Vorfall aufmerksam. Dieser wählte umgehend den Notruf.

Suche nach untergegangenem Mann dauert sieben Stunden an

Innerhalb kürzester Zeit rückten zahlreiche Feuerwehren, Rettungshubschrauber, Wasserwacht und Polizei an. Insgesamt 15 Taucher versuchten den Mann stundenlang zu lokalisieren. Erst gegen 21.20 allerdings gelang es den Rettungskräften die Leiche des Mannes zu bergen.

„Bei dem Opfer handelt es sich um einen 48-jährigen Mann aus dem Landkreis Rosenheim“, erklärte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Niederösterreich auf Anfrage von rosenheim24.de. Des Weiteren habe die „kriminalpolizeiliche Leichenschau ergeben, dass keinerlei Anzeichen auf Fremdverschulden vorliegen“.

mz/ Landespolizeidirektion Niederösterreich

Rubriklistenbild: © Matthias Balk

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