Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gefahr durch Lawinen

Lawinenunglücke in Österreich und Bayern: Zehn Menschen in zwei Tagen tödlich verunglückt

Lawinen sorgen in Österreich und Bayern für erhebliche Gefahr. Mehrere Menschen verlieren ihr Leben.

Update vom Sonntag, 06.02.2022, 9.15 Uhr: Nach dem Lawinenunglück in Spiss mit fünf Toten am Freitag (s. Update vom Samstag, 20.00 Uhr) ist es auch am Samstag in Österreich und Bayern zu einer Reihe von Lawinenunglücken mit mehreren Toten und Verletzten gekommen.

Am Samstag kam jeweils ein Mensch durch eine Lawine in der Tiroler Gemeinde Schmirn und im oberbayerischen Berchtesgardener Land ums Leben. Wie die Berchtesgardener Polizei mitteilte, wurden beim Aufstieg auf das fast 2500 Meter hohe Steintalhörndl zwei Skitourengeher aus Österreich von einer Lawine mitgerissen. Für einen 61-Jährigen kam demnach jede Hilfe zu spät, sein 41-jähriger Begleiter wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen. Die beiden Männer waren demnach etwa 150 Meter unterhalb des Gipfels in sehr steilem Gelände unterwegs gewesen, als sich ein massives Schneebrett löste und sie mitriss.

In Schmirn südlich von Innsbruck wurden unterhalb der Gammerspitze fünf Wintersportler verschüttet, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Ein Mensch kam uns Leben, vier andere wurden lebend, aber verletzt geborgen und in ein Krankenhaus geflogen.

Am Freitagabend waren nach Angaben der Polizei im ebenfalls in Tirol gelegenen Auffach zwei Wintersportler, die zuvor als vermisst gemeldet worden waren, tot geborgen worden. In Vorarlberg verunglückte ein Skifahrer abseits der Piste tödlich. Am Samstag herrschte in ganz Tirol mit der Lawinen-Warnstufe 3 erhebliche Gefahr.

Rettungskräfte am Fuß der Gammerspitze.

Lawinenunglück in Tirol: Opferzahl erhöht sich

Update vom Samstag, 05.02.2022, 20.00 Uhr: Die Zahl der Opfer, die bei einem Lawinenunglück in Tirol am Freitag (04.02.2022) ums Leben kamen, hat sich auf fünf Menschen erhöht. Zudem sei eine Frau bei dem Unglück nahe der Grenze zur Schweiz verletzt worden, sagte ein Vertreter der österreichischen Rettungskräfte. Sie waren demnach abseits der Piste unterwegs, als sie von den Schneemassen erfasst wurden. Angaben zur Identität und Nationalität der Opfer lagen zunächst nicht vor.

Die Wetterbehörden hatten wegen des intensiven Schneefalls in dieser Woche zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Mehr als 50 Lawinenabgänge wurden in Tirol binnen 48 Stunden verzeichnet. Nach Angaben der Rettungskräfte wurden im Skiort Sölden weitere fünf Menschen verschüttet. Sie konnten aber alle gerettet werden.

Jedes Jahr sterben in Österreich rund 20 Menschen bei Lawinenunglücken. Im vergangenen Jahr war die Zahl etwas niedriger, da aufgrund der Corona*-Pandemie weniger Menschen auf den Pisten unterwegs waren.

Rettungskräfte sind am Lawinenkegel im Einsatz. Im beliebten Skiort Sölden verschüttete eine Lawine fünf weitere Wintersportler auf einer gesicherten Piste. Sie wurden lebend geborgen.

Vier Tote bei Lawinenunglück in Tirol: Dramatische Suchaktion nach Vermissten

Erstmeldung vom 04.02.2021, 17:00 Uhr: Spiss – Bei einem Lawinenabgang im österreichischen Bundesland Tirol sind am Freitag (04.02.2022) vier Menschen getötet worden. Das Unglück ereignete sich im Gebiet von Spiss, einem Ort an der Grenze zur Schweiz.

Eine Person wurde verletzt in die Schweiz geflogen, sagte ein Polizeisprecher der dpa. Die Suchaktion in den Schneemassen auf der Fließer Stieralpe war am Nachmittag noch im Gange. Zur Zahl der Vermissten und zur Herkunft der Opfer machte der Sprecher keine Angaben.

Österreich: Lawinenunglück eines der schwersten der Saison

Es war eines der schwersten Lawinenunglücke in Österreich in dieser Saison. Anfang Dezember waren drei Skiwanderer im Salzburger Land von Schneemassen getötet und zwei weitere verletzt worden.

Vier Menschen werden in Tirol vom Schnee begraben und sterben. (Symbolfoto)

Laut Österreichs Lawinenwarnsystem herrscht in weiten Teilen der Berge erhebliche Gefahr – die dritte Stufe auf der fünfteiligen Risikoskala. Bei dieser mittleren Gefahrenlage passieren für gewöhnlich die meisten Lawinenunfälle.

Allein in Tirol gingen am Freitag bis zum Nachmittag 13 Lawinen ab. Eines davon erreichte eine gesicherte Piste im beliebten Skiort Sölden und verschüttete fünf Wintersportler. Sie wurden lebend geborgen.

Tirol: Deutsche Skifahrerin hatte zuletzt Glück im Unglück

Glück im Unglück hatte auch eine deutsche Skifahrerin, die im Tiroler Skigebiet Glungezer verschüttet wurde. Sie konnte dank einer raschen Suchaktion ihrer Begleiter nach 15 Minuten lebend geborgen werden. Sie wurde laut Polizei in einer Tiefe von 1 bis 1,5 Metern gefunden. Die Frau war bewusstlos, doch ihre Atmung und ihr Kreislauf funktionierten noch. „Auf jeden Fall ist es ein totaler Glücksfall, wenn man 15 Minuten lang überlebt“, sagte der Polizeisprecher. Die Frau, die in Innsbruck lebt, wurde verletzt in ein Krankenhaus geflogen. (svw/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Zeitungsfoto.At/APA/dpa

Kommentare