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Lawinenexperiment: "Keine Tierquälerei"

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Nach dem umstrittenen Lawinen-Experiment mit lebenden Schweinen im Tiroler Ötztal hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck die Ermittlungen eingestellt.

Wien - Nach dem umstrittenen Lawinen-Experiment mit lebenden Schweinen im Tiroler Ötztal hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck die Ermittlungen eingestellt.

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Die Behörde befand, dass es sich bei dem Projekt nicht um Tierquälerei gehandelt habe. Wissenschaftler hatten im Januar zehn betäubte Schweine im Schnee vergraben, um die Überlebenschancen von Lawinenopfern zu erforschen. Die Tierschutzorganisationen “Vier Pfoten“ und der deutsche Verein “Bürger für artgerechte Nutztierhaltung“ hatten deshalb Anzeige gegen drei Wissenschaftler erstattet.

Der Versuch beruhte nach Auffassung der Staatsanwaltschaft auf einem rechtskräftigen Bescheid des Wissenschaftsministeriums und es gebe keinerlei Hinweise, dass er nicht bescheidkonform ausgeführt worden sei, zitierte die Nachrichtenagentur APA am Dienstag den Sprecher Hansjörg Mayr. “Vier Pfoten“ kündigte an, einen Antrag auf Fortführung des Verfahrens einbringen zu wollen. Das Forschungsprojekt hatte über die Grenzen Österreichs hinaus für heftige Proteste gesorgt, so dass die Tests Mitte Januar vorzeitig abgebrochen wurden. Jedoch waren zu diesem Zeitpunkt bereits 10 der 29 Versuchsschweine gestorben. Die überlebenden Tiere sind heute in der Obhut des “Tierschutzvereins für Tirol“, wo sie ohne Furcht vor dem Fleischer auf Bauernhöfen leben.

dpa

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