Lawine: 40-Jähriger stirbt am Großvenediger

Neukirchen/Großvenediger - Am Großvenediger ist am Freitagmittag eine Lawine abgegangen. Sieben Menschen wurden verschüttet, ein Opfer starb im Krankenhaus.

Wie die Pressestelle der Polizei in Salzburg zunächst in einer Vorausmeldung herausgab, ist die Lawine gegen 12.13 Uhr am Großvenediger abgegangen. Es wurden fünf Schneeschuhwanderer unter den Schneemassen im oberen Steinertal verschüttet. Ursprünglich hatte man sogar sechs Menschen unter der Lawine vermutet.

Gegen 13 Uhr wurden die ersten drei Menschen lebend gerettet, wenig später konnten auch die beiden anderen Vermissten geborgen werden. Eine Person davon musste von den Rettungskräften reanimiert werden. Der 40-Jährige aus Nordrhein-Westfalen verstarb gegen 14 Uhr im Salzburger Krankenhaus.

An der Unfallstelle waren Bergrettung, Alpinpolizei, mehrere Notärzte sowie mehrere Hubschrauber im Einsatz. Wie die Polizei weiter mitteilte, handelt es bei den Verschütteten um einen Teil einer insgesamt 14-köpfigen Gruppe, die eine Schneeschuhwanderung unternommen hatte. Diese Gruppe bestand aus aus zwei Schweizern, einer Österreicherin sowie elf deutschen Staatsbürgern.

Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser nach Mittersill, Innsbruck bzw. Salzburg eingeliefert.

Pressemeldung Polizei Salzburg

Rubriklistenbild: © pa (Symbolbild)

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