Wieder Zittern in Fukushima

Leck im Tank! Radioaktives Wasser strömt in Erde

+
Der zerstörte Reaktor Nummer 3 des Katastrophenreaktors Fukushima.

Tokio - Das Bangen nimmt kein Ende: Nur einen Tag nach dem erneuten Stromausfall im japanischen Katastrophenreaktor Fukushima kämpft der Betreiber mit einem weiteren Problem.

120 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser müssen aus einem Tank gepumpt werden, weil daran ein Leck vermutet wird, wie die Betreiberfirma Tepco am Samstag in Tokio berichtete. Nur geringe Mengen davon seien aber wahrscheinlich ins Erdreich eingedrungen.

Mit dem Wasser wurden vor zwei Jahren die geschmolzenen Reaktorkerne gekühlt, nachdem ein Erdbeben und ein Tsunami das Strom- und Kühlsystem des Kraftwerks zerstört hatten. Bis heute kämpft die Region mit den Folgen der ausgetretenen Radioaktivität. Viele Orte um Fukushima sind wegen der Strahlung noch immer nicht bewohnbar.

Bilder aus der Todeszone von Fukushima

Bilder aus der Todeszone von Fukushima

Erst am Freitag war erneut an einem Reaktor die Kühlung für die Brennstäbe ausgefallen.

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser