Tierquälerei in Oberösterreich

Paar sperrt Schäferhund in kleine Box ein - Tier verhungert und verdurstet

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Linz-Land - Ein schrecklicher Fall von Tierquälerei hat sich in Oberösterreich zugetragen. Fast zwei Monate lang wurde ein belgischer Schäferhund in einer kleinen Box gehalten. Am vergangen Freitag verendete das Tier: 

Ein Pärchen aus dem Bezirk Linz-Land, eine 29-Jährige und ihr 33-jähriger Freund, fügten ihrem Hund so lange Qualen zu, bis er verendete. Nach dem Tod des belgischen Schäferhundes ging die Besitzerin am Mittwoch, 31. Juli, zur Polizei um den Sachverhalt anzuzeigen. 

Dort gestand sie, dass der Hund seit 1. Juni durchgehend in einer 89 cm breiten, 46 bis 63 cm tiefen und 49 cm hohen Box in der Wohnung gehalten wurde. Das Tier bekam weder Wasser noch Futter weshalb es am vergangenen Freitag, 26. Juli, qualvoll verendete. Zwei Tage später packte der Mann den Kadaver in ein Vlies, wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich in einer Presseaussendung berichtet. 

Die 29-Jährige half ihrem Freund dabei, den Schäferhund in sein Auto zu tragen und das Tier anschließend in Pucking in einer Wiese zu vergraben, wie sie gegenüber den Beamten der Polizeiinspektion Ansfelden schilderte. Nach dem Geständnis der Frau führte sie die Beamten zu dem Ort, an dem das Tier vergraben wurde. Der belgische Schäferhund wurde anschließend wieder ausgegraben und nach Ansfelden zu einem Tierverwertungscontainer gebracht. Tierquälerei kann in Österreich mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden.

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jg/LPD Oberösterreich

Rubriklistenbild: © pixabay (Symbolbild)

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