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Gigantisches Staatsbegräbnis in London und Windsor

Die Queen sagt „Goodbye“ – diese Herausforderungen warten nun auf Charles III.

Nach dem Tod von Königin Elizabeth II. - Staatsbegräbnis - Charles III.
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Nach dem Tod seiner Mutter warten auf König Charles III. große Herausforderungen.

London – Wenn Trauer zum Großereignis wird: Am Montag (19. September) fand das historische Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. in London und Windsor statt. Die Stadt und das ganze Land befanden sich im absoluten Ausnahmezustand. Bis zu einer Million Menschen verfolgten das Mega-Spektakel live auf den Straßen:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. am Montag (19. September)
  • 2000 Trauergäste aus aller Welt erwartet, darunter viele Monarchen, Staats- und Regierungschefs
  • 10.000 Polizisten: Größter Einsatz für britische Polizei in ihrer Geschichte
  • Bis zu eine Million Zuschauer: Bereits am Montagmorgen war Londons Innenstadt hoffnungslos überfüllt
  • Programm in Kurzform: 11.44 Uhr Trauerzug nach Westminster Abbey (Ankunft 11.52 Uhr) – 12 Uhr Trauergottesdienst – 12.55 Uhr Hornsignal der „Letzten Wache“, anschließend Nationalhymne – 13.15 Uhr Prozession zum Wellington Arch – 14 Uhr Umladen des Sarges in einen Leichenwagen – ca. 16 Uhr Leichenwagen erreicht Windsor Castle, anschließend Prozession – 17 Uhr Gottesdienst in Windsor – 20.30 Uhr Beisetzung im engsten Familienkreis.

Update, 20. September, 6.10 Uhr - Große Herausforderungen für Charles

Nach dem Staatsbegräbnis für die Queen mit eigens ausgerufenem Feiertag kehrt für die meisten Briten am Dienstag (20. September) wieder der Alltag zurück. Für die Königsfamilie gilt hingegen noch eine siebentägige Trauerperiode. Doch trotz Trauerbeflaggung dürfte hinter den Palastmauern bereits emsig an Plänen für die Zukunft geschmiedet werden - etwa wegen Vorbereitungen für die Krönung des neuen Königs Charles III. und seiner Königsgemahlin Camilla.

Der in royalen Dingen stets gut informierte „Telegraph“ geht davon aus, dass die Krönung im Frühjahr oder Sommer des kommenden Jahres stattfinden wird. Die Zeremonie werde voraussichtlich in einem sehr viel kleineren Rahmen gehalten als die Krönung seiner Mutter Elizabeth II. im Jahr 1953, spekulierte das Blatt. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Charles die Monarchie verschlanken und den Fokus auf wenige Mitglieder an der Spitze der Königsfamilie reduzieren will. 

Auch Geld dürfte eine Rolle spielen. Angesichts erheblich gestiegener Energiepreise und einer Inflationsrate im zweistelligen Bereich dürfte der Palast darauf aus sein, die Kosten gering zu halten. Allein die Kosten für den Polizeieinsatz während der elftägigen Trauerfeierlichkeiten dürften enorm gewesen sein. Wie die Londoner Polizei am Montagabend mitteilte, gab es in diesem Zeitraum 67 Festnahmen.

In den ersten Tagen nach dem Tod der Queen hatten sich viele Briten Kritik am Königshaus verbeten. Es sei nicht richtige der Zeitpunkt dafür, hörte man vielerorts. Ob das auch in den kommenden Wochen und Monaten so bleibt, muss sich erst noch erweisen. Denn auf Charles warten noch ganz andere Herausforderungen. So dürfte auch der Kurs der neuen britischen Premierministerin Liz Truss in Sachen Klima- und Umweltschutz und erneuerbare Energien den König vor ein Dilemma stellen.

Doch als König ist er zur unbedingten politischen Neutralität verpflichtet. Eine Tugend, die Elizabeth II. vollendet beherrschte. Bleibt Charles stumm, dürfte er viele junge Menschen gegen sich aufbringen, die ihn wegen seines Engagements unterstützen. Stellt er sich offen die Regierung, dürfte er den Zorn der konservativen Boulevardpresse auf sich ziehen und damit dem Königshaus womöglich einen Bärendienst erweisen.

Eine weitere Baustelle hat Charles in der eigenen Familie. Trotz warmer Worte und gemeinsamer Auftritte während der Trauerfeierlichkeiten für die Queen scheint der Streit mit seinem Sohn Prinz Harry (38) und Schwiegertochter Herzogin Meghan keineswegs beigelegt. Harry hat zudem für dieses Jahr die Veröffentlichung seiner Memoiren angekündigt, die für neuen Zündstoff sorgen dürften.

Livestream (BBC, Englisch):

Update, 22.22 Uhr - Letzte Ruhestätte für die Queen - Sarg im Familienkreis beigesetzt

Nach dem Staatsbegräbnis mit Stationen in London und Windsor ist Queen Elizabeth II. an ihrer letzten Ruhestätte angekommen. Die Queen wurde im engsten Kreis ihrer Familie in einer Seitenkapelle der St.-Georges-Kapelle in Windsor beigesetzt. Sie wurde wieder mit ihrem langjährigen Ehemann Prinz Philip vereint, wie aus einer Mitteilung der königlichen Familie hervorgeht. Philip war im vergangenen Jahr im Alter von 99 Jahren gestorben.

Am Nachmittag war der Sarg von Queen Elizabeth II. bei einem Aussegnungsgottesdienst in die königliche Gruft unter der St.-Georges-Kapelle hinuntergelassen worden. Dort blieb er aber nur kurze Zeit. Am Abend wurden die Queen und Philip, die 73 Jahre lang verheiratet waren, in einer privaten Zeremonie umgebettet.

Queen Elizabeth II. war am 8. September auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral mit 96 Jahren gestorben. Während der zehntägigen Trauerphase hatten erst die Menschen in Schottland, dann in London ausgiebig Zeit, sich an verschiedenen Orten von ihrer Königin zu verabschieden.

Update, 20.15 Uhr - Beisetzung in privater Zeremonie

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und fernab der Kameras findet in einer privaten Zeremonie Queen Elizabeths II. tatsächliche Beisetzung statt. An dieser nimmt lediglich der engste Familienkreis teil. Der Sarg mit den sterblichen Überresten der Rekord-Monarchin wurde für diesen Anlass bereits während der Trauerfeier in der St. George‘s Chapel in die königliche Krypta, die nach König Edward VI. benannt ist, hinabgelassen. Dort liegt bereits ihr im April 2021 verstorbener Ehemann Prinz Philip, der Duke of Edinburgh, begraben. Im Kreise der Familie soll die Zeremonie weitaus persönlicher ausfallen, als es noch tagsüber während des durch das Protokoll vorgegebene Pflichtprogramm der Fall war.

Update, 19.24 Uhr - Nach Queen-Aussegnung: Prinzessin Beatrice verließ weinend Kirche

Die Queen-Enkelin Prinzessin Beatrice hat nach dem Aussegnungsgottesdienst ihrer Großmutter am Montag in Windsor unter Tränen die Kirche verlassen. Der Sarg Elizabeths II. war zuvor in die königliche Gruft unter der St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor hinuntergelassen worden. Auf Fernsehbildern war Beatrice gemeinsam mit ihrer Mutter, Sarah Ferguson, sowie mit ihrem Mann Edoardo Mapelli Mozzi nach Verlassen der Kirche zu sehen. Für einen Moment ließ die 34-jährige Tochter des zweitältesten Sohns der Queen, Prinz Andrew, dabei ihren Gefühlen freien Lauf.

Auch andere Royals zeigten am Ende des Gottesdiensts in Windsor, der den Abschluss eines langen Tages voller Prozessionen, Gottesdienste und Zeremonien bildete, Emotionen. Prinz Harry blies die Backen auf und kickte in die Luft, als er sich nach Verlassen der Kirche auf die Rückbank eines Wagens fallen ließ. Seine Frau Meghan biss sich mit tieftrauriger Miene auf die Lippen.

Update, 18.13 Uhr - Queen sagt „Goodbye“ – und ist nun wieder vereint mit ihrem Philip

Der Sarg Königin Elizabeths II. ist im Rahmen des Aussegnungsgottesdiensts für die Monarchin nun die königliche Gruft unter der St.-Georges-Kapelle in Windsor hinuntergelassen worden. Somit hat die Welt die Queen das letzte Mal gesehen und der Gottesdienst ist beendet. Die Trauergäste verlassen bereits die St-Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor. Später um 20.30 Uhr geht es dann weiter mit dem Begräbnis in der Kapellen-Gruft, allerdings im privaten Kreis. Die Weltöffentlichkeit bekommt diesen mehr als intimen Moment nämlich nicht zu Gesicht.

Update, 18.00 Uhr - Ära von Elizabeth II. offiziell zu Ende

Mit dem Bruch des berühmten weißen Stabes durch Lord Chamberlain, der darüber wachte, ist die Ära von Elizabeth II. offiziell zu Ende gegangen. Das letzte Mal kam es zu diesem zeremoniellen Akt vor 70 Jahren, nach dem Tod des Vaters im Jahre 1952 der nun verstorbenen Queen, König George VI.

Update, 17.53 Uhr - Krone und Zepter genommen

Die Insignien der britischen Monarchie – Reichsapfel, Zepter und Krone – wurden von einem Feldwebel der Queen vom Sarg genommen und dem Dean von Westminster, David Conner, übergeben. Diese werden nach dem Gottesdienst in den Londoner Tower gebracht. Bei der Krönung von König Charles III. werden sie aber wieder zum Vorschein kommen.

Update, 17.23 Uhr - Mit etwas Verspätung: Letzter Trauergottesdienst für Queen

Nach der Ankunft des Sargs der britischen Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor hat der Aussegnungsgottesdienst für die Monarchin in der St.-Georges-Kapelle begonnen. An dem Gottesdienst sollten neben den Royals vor allem Vertreter der Länder teilnehmen, deren Staatsoberhaupt die Queen war.

Update, 17.20 Uhr - Hunde und Pferd erwarteten Ankunft ihrer Herrin in Windsor

Auch die geliebten Hunde und ein Pferd der Queen haben bei dem Staatsbegräbnis der Monarchin am Montag eine Rolle gespielt. Wie auf Fernsehbildern zu sehen war, warteten die zwei Corgis Muick und Sandy an der Leine von Mitarbeitern auf die Ankunft des Leichenwagens ihrer Herrin auf Schloss Windsor.

Der Sarg der Queen war zuvor in einer Prozession von Hunderten Militärangehörigen und Würdenträgern auf seiner letzten Etappe über die als Long Walk bekannte Allee und durch den Schlosspark geleitet worden. Beim Einzug durch das Tor erwiesen auch die Mitarbeiter des königlichen Marstalls der Queen die letzte Ehre. Einer von ihnen hielt eines ihrer Pferde am Halfter. Laut dem Sender Sky News handelte es dabei um Emma, das Lieblingspferd der Königin.

Update, 17.15 Uhr - Queen wird auf Windsor zweimal beigesetzt

Queen Elizabeth II. wird am Montag zweimal beigesetzt. Nach einem Gottesdienst am Nachmittag in der St.-Georges-Kapelle auf Schloss Windsor wird die Monarchin in der königlichen Gruft an die Seite ihres Ehemanns Prinz Philip gebettet, der am 9. April 2021 mit 99 Jahren gestorben war. Dort bleibt ihr Sarg aber nur für kurze Zeit. Denn am Abend wird das Paar, das 73 Jahre lang verheiratet war, in einer privaten Zeremonie wieder umgebettet. Die letzte Ruhestätte finden Elizabeth und Philip in der kleinen King-George-VI.-Gedenkkapelle, einer Seitenkapelle.

Dort liegen auch die Eltern der Queen, „Queen Mum“ und König George VI., sowie die Urne ihrer jüngeren Schwester Prinzessin Margaret, die auf eigenen Wunsch – entgegen der Tradition – kremiert wurde. Bei Philips Beisetzung am 17. April 2021 war bereits bekanntgeworden, dass sein Grab nur vorübergehend sein wird.

Die feierliche Prozession mit dem Sarg von Königin Elizabeth II. zieht über den Long Walk zum Schloss Windsor. König Charles III. wartete bereits mit anderen Mitglieder der Royal Family im Innenhof.

Update, 16.56 Uhr - Queen-Sarg trifft auf Schloss Windsor ein – Royals schließen sich an

Der Leichenwagen mit dem Sarg der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. ist auf Schloss Windsor eingetroffen. Auf der finalen Etappe ihrer letzten Reise gaben der Queen noch einmal Hunderte Militärangehörige und Würdenträger das Geleit, als sich der Leichenwagen langsam auf das Schloss zubewegte. Tausende Menschen hatten sich zu beiden Seiten der als Long Walk bekannten Allee versammelt, um der Queen die letzte Ehre zu erweisen.

Im Innenhof des Schlosses warteten bereits König Charles III., Königsgemahlin Camilla sowie weitere Mitglieder der Königsfamilie, um sich dem Trauerzug anzuschließen. Ziel der Prozession war die St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände des Schlosses. Nach einem Aussegnungsgottesdienst in der Kirche soll die Queen dort an der Seite ihres im vergangenen Jahres gestorbenen Prinzgemahls Philip ihre letzte Ruhestätte finden.

Update, 16.29 Uhr - Queen-Sarg wird in Prozession zu Schloss Windsor geleitet

Mit einer feierlichen Prozession haben königliche Gardesoldaten, weitere Militärangehörige und Würdenträger den Leichenwagen mit dem Sarg der Queen auf seinem letzten Stück Weg nach Schloss Windsor geleitet. Entlang der als Long Walk bezeichneten Allee, die schnurgerade auf das Schloss zuführt, hatten sich am Montagnachmittag Tausende Menschen eingefunden, um Elizabeth II. ein letztes Mal in ihrer Stadt zu empfangen.

Im Innenhof des Schlosses wollten sich Mitglieder der Royal Family dem Trauerzug anschließen, der in der St.-Georges-Kapelle auf dem weitläufigen Schlossgelände enden sollte. Nach einem Aussegnungsgottesdienst soll Elizabeth II. in einer Seitenkapelle dieser Kirche ihre letzte Ruhestätte finden.

Update, 16 Uhr - Royale Gäste mussten auf Bus warten – außer US-Präsident Biden

Bei der Trauerfeier für die britische Königin Elizabeth II. mussten am Montag nicht nur die vielen Schaulustigen entlang der Prozessionsrouten in London Geduld haben. Auch royale Trauergäste mussten sich zumindest einige Minuten gedulden, bis sie nach dem Gottesdienst von ihren Bussen abgeholt wurden.

Wie auf Fotos zu sehen war, warteten unter anderen der niederländische König Willem-Alexander mit seiner Frau Königin Máxima und seiner Mutter, der früheren Königin Beatrix, nach dem Gottesdienst vor der Westminster Abbey auf ihre Mitfahrgelegenheit. Auch König Felipe VI. von Spanien mit seiner Frau Königin Letizia und das Schwedische Königspaar Carl Gustav XVI. und Königin Silvia mussten ein wenig ausharren.

Angesichts der großen Zahl an Staats- und Regierungschefs, Monarchen und Würdenträgern hatte die britische Regierung selbst die höchstrangigen Trauergäste darum gebeten, nicht im eigenen Wagen zur Kirche zu kommen. Zu den wenigen Ausnahmen gehörten US-Präsident Joe Biden und seine Frau Jill. Etwa 2000 Trauergäste hatten sich in der mehr als 1000 Jahre alten Kirche in der Londoner Innenstadt versammelt, um Abschied von der Queen zu nehmen.

US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill reisen nach der Trauerfeier für die Queen in der Westminster Abbey wieder aus Großbritannien ab. Der US-Präsident und seine Ehefrau stiegen am Montagnachmittag auf dem Flughafen London-Stansted in Bidens Flugzeug Air Force One. Das Paar war am Samstag in London eingetroffen und hatte der Queen dort auch am aufgebahrten Sarg seinen Respekt erwiesen. Dem Weißen Haus zufolge reist der US-Präsident nun zurück in die US-Hauptstadt Washington.

Update, 15.37 - Mann versucht Sarg zu stürmen

Wie die englische „Daily Mail“ berichtet, sei in London ein Mann verhaftet worden. Demnach habe er während der Prozession versucht, den Sarg der Queen kurz zu stürmen. Hierbei versuchte er nach dem Trauergottesdienst, als der Sarg aus der Westminster Abbey geführt wurde, über eine Barriere auf die Parliament Street zu springen.

Links: Prinz Harry durfte beim Staatsbegräbnis weder in Uniform teilnehmen, noch war es ihm gestattet, militärisch zu salutieren. Rechts: Der Leichenwagen mit dem Sarg von Königin Elizabeth II. wird nach dem Staatsakt vor der Beisetzung zum Schloss Windsor gefahren.

Update, 15.21 Uhr - Meghan zu Tränen gerührt – Harry singt Hymne nicht mit

Kurz bevor es Richtung Schloss Windsor losging, also als die sterblichen Überreste von Queen Elizabeth II. in den Leichenwagen verladen wurden, konnte man auch immer wieder Einblendungen von Mitgliedern der Royal Family sehen. Diese hatten sich um den Sarg versammelt. Während Herzogin Meghan hierbei ein paar Tränen vergoss, verkniff es sich Prinz Harry, „God Save the Queen“ mitzusingen, wie eine ZDF-Expertin während der Berichterstattung erklärte.

Harry durfte beim Staatsbegräbnis weder in Uniform teilnehmen, noch war es ihm gestattet, militärisch zu salutieren. Vom gleichen Schicksal betroffen war auch Queen-Sohn Prinz Andrew, da auch er nicht mehr zu den sogenannten „Working Royals“ gehört und entsprechend der Militärtitel entzogen worden ist.

Update, 14.50 Uhr - Ein letztes Mal: Queen sagt London „Goodbye“

Der Leichenwagen mit dem Sarg der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. hat angeführt von drei Polizeimotorrädern, seinen Weg nach Windsor angetreten. Für die Londoner, die am Montag zu Hunderttausenden auf die Straßen kamen, um ihrer Queen die letzte Ehre zu erweisen, ist es ein Abschied für immer. Viele winkten und applaudierten, als der Leichenwagen an ihnen vorbeifuhr.

Dem königlichen Leichenwagen folgten Queen-Tochter Prinzessin Anne und ihr Mann Timothy Laurence im Konvoi. König Charles III., Königsgemahlin Camilla und weitere Royals hatten die Queen zuvor gemeinsam mit Hunderten Militärangehörigen am Wellington Arch nach einer Prozession durch die Straßen der Hauptstadt verabschiedet.

Update, 14.37 Uhr - Trauerzug für Queen trifft am Wellington Arch ein

Der Trauerzug mit dem Sarg der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. hat den Wellington Arch erreicht, den Triumphbogen nahe dem Hyde Park. Die Prozession zum Abschied von der Queen durch London ist damit an ihrem Ziel angelangt. Hunderttausende Menschen hatten sich an den Straßen entlang der Route von der Westminster Abbey bis zur Hyde Park Corner versammelt, um das Geschehen zu verfolgen und dort letztmals den Sarg und die Royal Family zu sehen.

Im Anschluss sollte der Sarg per Leichenwagen in das etwa 35 Kilometer westlich von London gelegene Windsor gebracht werden. Dort soll die Queen nach einer weiteren Prozession und einem Aussegnungsgottesdienst in der St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor mit 800 Gästen am Abend im Kreis der königlichen Familie beigesetzt werden.

Update, 14.23 Uhr - Trauerzug für Queen zieht an Buckingham-Palast vorbei

Die Prozession mit dem Sarg der britischen Königin Elizabeth II. ist am Buckingham-Palast vorbeigezogen. Gardesoldaten und Mitarbeiter ihrer früheren Hauptresidenz hatten sich im Vorhof des Schlosses versammelt, um der Königin die letzte Ehre zu erweisen. Ziel des Trauerzugs war der Wellington Arch, von dort sollte der Sarg per Leichenwagen nach Windsor gebracht werden.

Hinter dem Sarg schritten die vier Kinder der Queen, König Charles III., Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward, sowie die Enkel Prinz William und Prinz Harry. Gezogen wurden der als Lafette bezeichnete Kanonenwagen, auf dem der Sarg transportiert wurde, von 98 Marinesoldaten. Unzählige weitere Soldaten aus Großbritannien und Ländern des Commonwealths, Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiter des Gesundheitsdiensts NHS begleiteten den Trauerzug.

Update, 14.10 Uhr - Musik bei Staatsbegräbnis wegen Bezugs zur Queen ausgewählt

Viele Musikstücke für das Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. sind wegen ihrer Bedeutung für die gestorbene Königin sowie die Westminster Abbey ausgewählt worden. Zu den Hymnen zählte „The Lord‘s My Shepherd“ (zu Deutsch: Der Herr ist mein Hirte), die bereits bei Elizabeths Hochzeit mit Prinz Philip 1947 in derselben Kirche gespielt worden war.

Das Lied „O Taste and See“ (O Schmecke und Sieh) wurde von Ralph Vaughan Williams für die Krönungszeremonie der Queen 1953 geschrieben, die ebenfalls in der Westminster Abbey stattfand. Williams‘ Asche ist in der berühmten Abtei beigesetzt. Die Hymne „Love Divine, All Loves Exceeding“ (Gottes grenzenlose Liebe) war bei der Hochzeit von Queen-Enkel Prinz William mit Prinzessin Kate 2011 gesungen worden.

Update, 13.53 Uhr - Glockenschläge von Big Ben und Kanonendonner begleiten Trauerzug

Der Trauerzug für die britische Königin Elizabeth II. am Montag ist von Glockenschlägen des Wahrzeichens Big Ben und Kanonenschüssen begleitet worden. Hunderttausende säumten die Straßen der britischen Hauptstadt, als die Prozession mit dem Sarg der Queen, wichtigen Mitgliedern der Royal Family sowie unzähligen Uniformierten in Richtung Wellington Arch zog. Militärkapellen spielten Trauermärsche.

Gezogen wurden der als Lafette bezeichnete Kanonenwagen, auf dem der Sarg transportiert wurde, von 98 Marinesoldaten. Der Weg führte von der Westminster Abbey über den Parliament Square und die Straße Whitehall sowie den Exerzierplatz Horse Guards Parade auf die Prachtstraße The Mall.

Hinter dem Sarg schritten die vier Kinder der Queen, König Charles III., Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward sowie die Enkel Prinz William und Prinz Harry. Im Auto folgten Königsgemahlin Camilla (75) und Prinzessin Kate (40) mit ihren beiden Kindern Prinz George (9) und Prinzessin Charlotte (7). Ebenfalls im Wagen fuhren Herzogin Meghan (41) und Gräfin Sophie (57), die Frau Prinz Edwards.

Update, 13.25 Uhr - Trauerzug für Queen setzt sich in Bewegung

Der Trauerzug mit dem Sarg der gestorbenen britischen Königin Elizabeth II. hat sich nach dem Gottesdienst in der Westminster Abbey in Richtung Wellington Arch in Bewegung gesetzt. Hunderttausende säumten die Straßen der britischen Hauptstadt, um einen letzten Blick auf den Sarg und die Royal Family zu werfen.

Hinter dem Sarg schritten die vier Kinder der Queen, König Charles III., Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward sowie die Enkel Prinz William und Prinz Harry. Gezogen wurden der als Lafette bezeichnete Kanonenwagen, auf dem der Sarg transportiert wurde, von 98 Marinesoldaten.

Hunderte weitere Soldaten aus Großbritannien und Ländern des Commonwealths, Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeiter des Gesundheitsdiensts NHS begleiteten den Trauerzug.

Update, 13.14 Uhr - Trauerfeier beendet - Queen tritt ihre letzte Reise an

Der Trauergottesdienst für die Queen in der Londoner Westminster Abbey ist mit zwei Schweigeminuten und der Nationalhymne zu Ende gegangen. Damit die rund 2000 Gäste der Zeremonie am Montag der verstorbenen Elizabeth II. in Stille gedenken können, wurde der Flugverkehr in London eine halbe Stunde lang ausgesetzt. 

Nach den Schweigeminuten sangen die Trauergäste die britische Nationalhymne, die nach dem Tod der Queen nicht mehr „God Save the Queen„, sondern „God Save the King“ heißt. Zum Schluss spielte ein Dudelsack-Spieler ein Klagelied. Nach der Trauerfeier in der Westminster Abbey mit rund 2000 Gästen aus aller Welt wird der Sarg der Queen nach Schloss Windsor gebracht. Nach einem Gottesdienst in der dortigen St. George‘s Chapel mit 800 Gästen findet am Abend die Beisetzung im Kreis der königlichen Familie statt.

Update, 13.08 Uhr - König Charles III. sichtlich ergriffen bei Gottesdienst

Das Staatsbegräbnis für seine Mutter Queen Elizabeth II. hat König Charles III. sichtlich gerührt. Als zum Abschluss des Gottesdienstes am Montag die Nationalhymne „God save the king“ ertönte, schienen sich die Augen des Monarchen, der nicht mitsang, mit Tränen zu füllen. Auch während des Trauerzugs zur Westminster Abbey, als Charles und andere Royals dem Sarg der Queen folgten, wirkte der König ergriffen.

Update, 13.06 Uhr - Erzbischof von Canterbury: Queen hat Vielzahl von Leben berührt

Der Erzbischof von Canterbury sieht den Grund für die große Anteilnahme am Tod der Queen in deren Art, auf Menschen zuzugehen. „Sie war fröhlich, für so viele da und hat eine Vielzahl von Leben berührt“, sagte Justin Welby in seiner Predigt bei der Trauerfeier für Elizabeth II. am Montag in der Westminster Abbey.

Der Erzbischof erinnerte auch an die viel beachtete Rede der Queen an die Nation während der Corona-Pandemie. Elizabeth II. sprach ihren Untertanen damals Mut zu und sagte: „Wir werden uns wiedersehen.“

Das gelte für gläubige Christen wie die Queen auch für die Zeit nach dem Tod, so der Geistliche.

Update, 12.48 Uhr - Festlich gekleidet - Charlotte mit Hut und George mit Krawatte

Als jüngste Teilnehmer innerhalb der Royal Family haben auch Prinz George (9) und Prinzessin Charlotte (7) am Trauergottesdienst für die Queen in der Westminster Abbey teilgenommen. Feierlich und mit ernster Miene zogen die Kinder von Thronfolger William und seiner Frau, Prinzessin Kate, mit in das Gotteshaus ein. Sie gingen zwischen ihren Eltern und schritten langsam hinter dem Sarg ihrer Urgroßmutter her.

Charlotte schaute viel zu Boden und trug einen schwarzen Hut mit Schleife über ihrem langen blonden Haar und einen Mantel, sie hielt ihre Hände vor sich gefaltet. George trug einen dunkelblauen Anzug mit weißem Hemd und Krawatte und hielt seine Arme an seiner Seite und schaute meist geradeaus.

Vorgefahren waren die Kinder gemeinsam im Auto mit ihrer Mutter Kate und der Frau ihres Opas Charles, Königsgemahlin Camilla. Ihr jüngerer Bruder Prinz Louis war beim Gottesdienst für Elizabeth II. nicht zu sehen. Prinz William (40), der älteste Sohn von König Charles III. (73), steht jetzt auf Platz eins der Thronfolge.

Ihm folgt sein Erstgeborener, Prinz George (9). Charlotte (7) steht in der Thronfolge jetzt auf Rang drei, Louis (4) auf Rang vier. Erst dahinter folgt Williams jüngerer Bruder, Prinz Harry.

Update, 12.30 Uhr - Prinz Andrew und Prinz Harry kommen in zivil

Prinz Andrew und Prinz Harry sind wie erwartet nicht in Uniform zum Staatsbegräbnis für die Queen gekommen. Dabei waren beide im Militäreinsatz - Andrew im Falklandkrieg und Harry in Afghanistan. Allerdings sind sie keine aktiven Mitglieder der Royal Family mehr: Queen-Sohn Andrew wegen seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein, und Enkel Harry hatte seine royalen Pflichten freiwillig aufgegeben.

Beide Männer trugen am Montag ihre Medaillen und Cutaway, den Anzug für solche Anlässe. Bei der Totenwache in der Westminster Hall waren beide zuvor ausnahmsweise in Uniform erschienen.

Update, 12.27 Uhr - Dekan von Westminster würdigt „selbstlosen“ Dienst der Queen

Der leitende Geistliche bei der Trauerfeier für die gestorbene britische Königin Elizabeth II. hat deren „selbstlosen Dienst“ gewürdigt. „Hier, wo Queen Elizabeth heiratete und gekrönt wurde, haben wir uns aus dem ganzen Land und dem Commonwealth und allen Ländern der Welt versammelt, um unseren Verlust zu betrauern und ihrem langen, selbstlosen Leben im Dienst zu gedenken (...)„, sagte der Dekan von Westminster, David Hoyle, zu Beginn des Gottesdienstes in der Westminster Abbey.

Update, 12.18 Uhr - Blumenkranz auf Queen-Sarg von König Charles ausgesucht

Der Kranz auf dem Sarg von Königin Elizabeth II. ist auf Wunsch ihres Sohns König Charles III. zusammengestellt worden. Die Pflanzen stammen aus den Gärten ihrer Residenzen Buckingham-Palast und Schloss Windsor sowie von Charles‘ Landsitz Highgrove House. Dazu gehörten Rosmarin, das Gedenken symbolisiert. Die genutzte Myrte - Symbol für eine glückliche Ehe - wurde aus einer Pflanze geschnitten, die einst aus einem Myrtenzweig im Hochzeitsstrauß der Königin gezogen worden war.

Beerdigung der Queen.

Ebenfalls enthalten waren Stieleiche als Zeichen für die Kraft der Liebe, Pelargonien, Gartenrosen, Hortensien, Sedum, Dahlien und Witwenblume. Der Kranz war in Gold, Rosa und tiefem Burgunderrot sowie einem Hauch von Weiß gehalten - den Farben der königlichen Standarte.

Update, 12.10 Uhr - Trauer-Gottesdienst für Queen in Westminster Abbey beginnt

Der Trauergottesdienst für die gestorbene britische Königin Elizabeth II. in der Londoner Westminster Abbey hat begonnen. Der Sarg der toten Monarchin war zuvor in einer feierlichen Prozession unter Begleitung wichtiger Royals zunächst vom Parlament zur Kirche gebracht und dort vor dem Hochaltar aufgebahrt worden.

Etwa 2000 Trauergäste hatten sich in der Westminster Abbey versammelt, um Abschied von der Queen zu nehmen. Darunter Hunderte Staats- und Regierungschefs, Monarchen und andere Würdenträger aus aller Welt. Geleitet wurde der Gottesdienst vom Dekan von Westminster, David Hoyle.

Update, 12.04 Uhr - Von Trauer gezeichnet Royal Family geleitet Sarg der Queen in Westminster Abbey

Mitglieder der britischen Königsfamilie haben den Sarg der britischen Königin Elizabeth II. zur Trauerfeier in die Westminster Abbey geleitet. Hinter dem von acht Uniformierten getragenen Sarg schritten König Charles III. und Königsgemahlin Camilla. Es folgten weitere Kinder der Queen, Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward. Anne und Edward wurden von ihren Partnern begleitet.

Dahinter gingen Prinz William und Prinzessin Kate und deren ältere Kinder Prinz George (9) und Prinzessin Charlotte (7). Ihnen folgten Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan sowie weitere Mitglieder der Royals und des königlichen Haushalts.

Angeführt wurde die feierliche Prozession von den Mitgliedern des Chors sowie verschiedenen Geistlichen, unter anderen dem Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, und dem Dekan von Westminster, David Hoyle.

Update, 11.56 Uhr - Trauerzug mit Sarg der Queen trifft an der Westminster Abbey ein

Der Trauerzug mit dem Sarg der britischen Königin Elizabeth II. ist zur Trauerfeier an der Westminster Abbey eingetroffen. Hinter dem Sarg schritten die vier Kinder der Queen, König Charles III., Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward sowie die Enkel Prinz William und Prinz Harry. Gezogen wurden der als Lafette bezeichnete Kanonenwagen, auf dem der Sarg transportiert wurde, von 98 Marinesoldaten. Begleitet wurde der Leichenzug von Dudelsackspiel und Trommelschlägen.

Zu dem Gottesdienst im Rahmen des Staatsbegräbnisses hatten sich etwa 2000 Gäste, darunter Hunderte Staats- und Regierungschefs, gekrönte Häupter und Würdenträger aus der ganzen Welt, in der Westminster Abbey versammelt.

Update, 11.49 Uhr - Soldaten geben Queen das letzte Geleit

Der Sarg der verstorbenen britischen Königin Elizabeth II. ist auf dem Weg zur Trauerfeier in der Londoner Westminster Abbey. Rot uniformierte Träger hoben den Sarg am Montagvormittag von seinem Katafalk in der Westminster Hall, wo er zuvor mehr als vier Tage lang aufgebahrt war, und brachten ihn zu einer Kanonenlafette vor dem Nordtor des Gebäudes. Die zwei Tonnen schwere historische Lafette wird von 142 jungen Marinen-Soldaten mit Tauen bis zur Westminster Abbey gezogen.

Um 12 Uhr beginnt in der Westminster Abbey das Staatsbegräbnis für die Queen. An der Trauerfeier nehmen rund 2000 Gäste teil, darunter zahlreiche Staatsoberhäupter und Monarchen aus aller Welt. Anschließend wird der Sarg der Queen in einer Prozession bis zum Triumphbogen Wellington Arch gezogen, von wo aus er mit dem Leichenwagen zum 35 Kilometer entfernten Schloss Windsor gebracht wird.

An einer im Fernsehen übertragenen Beisetzungsfeier in der dortigen St. George‘s Chapel (17 Uhr) nehmen mehr als 800 Gäste teil, neben Mitgliedern der Königsfamilie und Politikern auch ehemalige Mitarbeiter der Verstorbenen. Am Abend (20.30) wird die Queen dann in der König George VI.-Gedächtniskapelle im engsten Familienkreis beigesetzt.

Update, 11.44 Uhr - Sarg der Queen verlässt Westminster Hall

Der Sarg der Queen wird nun von der Westminster Hall in die Westminster Abbey überführt. Nur noch wenige Minuten, dann beginnt die Prozession mit dem Sarg der Queen. Die Soldaten, die den Sarg die 250 Meter zur Westminster Abbey transportieren, machen sich schon bereit.

Update, 11.35 Uhr - König Charles in Westminster eingetroffen

König Charles III. ist nun an der Westminister Abbey eingetroffen - gemeinsam mit Sohn Harry. In Kürze wird Charles dort den Sarg seiner Mutter in Empfang nehmen. Wenig später kommen unter anderem auch Meghan Markle, Harrys Ehefrau, und zwei der drei Kinder von Kate und William, George und Charlotte, an der Kirche an.

Update, 11.33 Uhr - Königliche Familie ist auf dem Weg

Neben US-Präsident Biden sind auch Frankreichs Präsident Macron mit seiner Frau Brigitte, der Sohn von Königsgemahlin Camilla, Tom Parker Bowles, und die Eltern von Prinzessin Kate, Carole und Michael Middleton, bereits da. Auch Labour-Chef Keir Starmer, Londons Bürgermeister Sadiq Khan, Kanadas Premier Justin Trudeau oder Neuseelands Premierminister Jacinda Ardern sind bereits in der Westminster Abbey. Parallel dazu hat sich nun auch die Kolonne mit der Königsfamilie in Bewegung gesetzt.

Update, 11.30 Uhr - Viele Staatsgäste bereits eingetroffen

Die Staats- und Regierungschefs sind nun zum größten Teil bereits in Westminster Abbey eingetroffen - unter anderem die amtierende britische Premierministerin Liz Truss. Davor haben die bereits noch lebenden ehemaligen Premierminister John Major, Tony Blair, Gordon Brown, David Cameron, Theresa May und Boris Johnson, jeweils mit Begleitung, ihre Plätze eingenommen. In Kürze werden die königlichen Hoheiten aus aller Welt in der Kirche sowie die königliche Familie erwartet.

Update, 11.16 Uhr - US-Präsident Biden und First Lady an Westminster Abbey eingetroffen

US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill sind zur Trauerfeier für die Queen an der Westminster Abbey in London eingetroffen. Anders als die meisten Trauergäste reiste das US-Präsidentenpaar im eigenen Wagen an. Hand in Hand betraten sie die Kirche.

Bei dem Gottesdienst im Rahmen des Staatsbegräbnisses wurden etwa 2000 Gäste erwartet, darunter Hunderte Staats- und Regierungschefs, gekrönte Häupter und Würdenträger aus der ganzen Welt. Die meisten wurden mit Bussen zu der Kirche im Zentrum Londons gebracht, um ein Verkehrschaos zu vermeiden. Der Bereich um das Parlament, die Westminster Abbey und die Prozessionsroute war schon am Morgen weiträumig abgesperrt.

Biden und seine Frau hatten noch am Sonntagabend mit einem Besuch an dem im Parlament aufgebahrten Sarg persönlich Abschied von der Queen genommen. Dank Elizabeth II. sei „die Welt ein besserer Ort“, sagte Biden am Vorabend des Begräbnisses über die am 8. September gestorbene Monarchin.

Update, 11.10 Uhr - Mehr als 100 Flüge abgesagt, Londoner „Tube“ fährt länger

Das Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. hat massive Auswirkungen auf die Reisepläne zahlreicher Menschen. Am wichtigen Londoner Flughafen Heathrow wurden mehr als 100 Flüge abgesagt. Die Einflugschneisen führen über die Londoner Innenstadt oder das Schloss Windsor, wo am Abend die Beisetzung der Königin geplant ist. Man wolle sichergehen, dass während der Zeremonie Stille herrsche, teilte der Airport mit. In den 15 Minuten vor und nach den landesweiten Schweigeminuten zum Ende des Gottesdiensts finden deshalb weder Starts noch Landungen statt, ebenso während des Trauerzugs am Nachmittag auf Schloss Windsor.

Die Londoner U-Bahn wird hingegen eine Stunde länger geöffnet bleiben als üblich. Die „Tube“ werde auf den meisten Linien bis 1.00 Uhr nachts (2 Uhr MESZ) fahren, damit die Menschen sicher in der britischen Hauptstadt unterwegs sein könnten. In London wurden Hunderttausende Trauernde und Zuschauer erwartet. Geplante Schließungen von Autobahnabschnitten rund um die Metropole wurden auf die Zeit nach dem Staatsbegräbnis verschoben.

Wegen eines Oberleitungsschadens kam der Bahnverkehr auf einer wichtigen Zugstrecke Richtung Windsor zum Erliegen. Vermutlich würden nun Tausende die Zeremonie in dem Ort westlich von London verpassen, teilte der Zuganbieter South Western Railways mit und entschuldigte sich bei den Betroffenen.

Update, 11.02 Uhr - Glocke der Westminster Abbey läutet vor Trauergottesdienst 96 Mal

Vor dem Beginn des Staatsbegräbnisses von Queen Elizabeth II. läutet die Glocke der Westminster Abbey 96 Minuten lang einmal pro Minute. Damit soll jedes Lebensjahres der vor eineinhalb Wochen gestorbenen Königin gedacht werden. „Die Tenorglocke ist die größte der zehn Glocken der Abbey und wird traditionell nach dem Tod eines Mitglieds der königlichen Familie geläutet“, hieß es auf dem Twitter-Account der Westminster Abbey. Der Trauergottesdienst beginnt um 12 Uhr.

Update, 10.50 Uhr - London ist „voll“ - Kein Einlass mehr für Zuschauer

London ist voll! Wie das Rathaus der britischen Hauptstadt soeben mitteilte, gibt es entlang der Strecke, auf der der Sarg der Königin zwischen Westminster Abbey und Wellington Arch geleitet werden soll, keinerlei Plätze mehr. „Für Neuankömmlinge gibt es keinen Einlass. Bitte folgen Sie den Anweisungen von Ordnern und Polizei“, hieß es in einem Tweet. Menschen, die jetzt noch dazu kommen, würden zum Hyde Park „umgeleitet“. Dort können sie die Zeremonie auf großen Videowalls verfolgen. Derweil sind in der Westminster Abbey, die ebenfalls bereits prall gefüllt ist, die ersten Staatsgäste eingetroffen.

Update, 10.25 Uhr - Größter Polizeieinsatz in britischer Geschichte

Für die britische Polizei ist das Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. nach eigenen Angaben der größte Einsatz ihrer Geschichte. Nichts sei mit der enorm komplexen Aufgabe zu vergleichen, sagte Deputy Assistant Commissioner Stuart Cundy von der Londoner Metropolitan Police. Als größte Gefahr gelten nach Ansicht von Sicherheitsexperten derzeit Einzeltäter, die vor allem Messerattacken verüben könnten. Die Sicherheitskräfte seien aber auch auf alle anderen möglichen Anschläge vorbereitet, hieß es. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, verdächtige Personen in der Menge zu melden. Als riskant gilt vor allem, dass der engste Kreis der Königsfamilie über weite Strecken dem Sarg der Queen zu Fuß durch London folgt.

Mehr als 3000 Polizisten aus anderen Landesteilen wurden zur Verstärkung nach London geschickt. In den Straßen der britischen Hauptstadt patrouillierten Polizisten zu Pferde, auf Motorrädern und mit Hunden. Zum Schutz der Prozession gingen Scharfschützen auf Dächern entlang der Route in Stellung. Etliche Straßen sowie mehrere U-Bahn-Stationen waren gesperrt. Einige Bereiche konnten nur mit speziellen Ausweisen betreten werden. Insgesamt sollten 2300 Polizisten allein die Strecke des Sargs vom Staatsbegräbnis in der Westminster Abbey in London bis Schloss Windsor schützen, wo am Abend die private Beisetzung geplant war. Auch in Windsor waren mehr als 2000 Beamte im Einsatz.

Update, 10.05 Uhr - Londons City bereits heillos überfüllt

Das Zentrum Londons ist bereits vor Sonnenaufgang mit Menschenmassen überfüllt gewesen. Die Behörden sowie öffentliche Verkehrsbetriebe warnten bereits vor großem Andrang auf den Straßen. Vor allem in den Bereichen rund um den Buckingham Palace, Westminster, Whitehall, St. James Park und Green Park sei extrem viel los, twitterte die Londoner Stadtverwaltung am Morgen, bat die Trauernden um Geduld und darum, den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten. Tausende Menschen hatten die Nacht im Freien verbracht und am Straßenrand campiert. Der Montag wurde in ganz Großbritannien zum Feiertag erklärt.

Update, 9.30 Uhr - Erste Gäste treffen in Westminster ein

Die Westminster Abbey ist jetzt (seit 9 Uhr, deutscher Zeit) geöffnet – die ersten Gäste treffen bereits ein. Dort wird pünktlich um 12 Uhr der Trauergottesdienst für die Queen beginnen. Dazu werden Monarchen sowie Staats- und Regierungschefs aus aller Welt erwartet. In der City haben sich derweil bereits hunderttausende Menschen versammelt, die den Trauerzug live mitverfolgen wollen. Dieser beginnt nach dem Trauergottesdienst an der Westminster Abbey und führt über Horse Guards Parade auf den Boulevard The Mall. Anschließend geht es am Buckingham Palace vorbei hinauf zum Constitution Hill. Der Zug endet am Wellington Arch, wo der Sarg dann in einen Leichenwagen umgebettet werden wird.

Update, 9.20 Uhr - Zugverkehr nach Windsor derzeit gestört

Stunden vor der Beisetzung von Queen Elizabeth II. in Windsor ist es in der Gegend zu Störungen im Zugverkehr gekommen. Verbindungen zwischen der Station Paddington und dem westlich von London gelegenen Slough waren wegen eines Oberleitungsschadens am Montagmorgen blockiert, wie eine Reporterin der Deutschen Presseagentur (dpa) vor Ort berichtete. Die Störung dürfte viele Trauernde betreffen. Slough liegt in unmittelbarer Nähe zu Windsor. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA ist auch der Weg vom Flughafen in die Londoner Innenstadt betroffen.

Update, 8.55 Uhr - Gigantische Kosten für „Spektakel für die Ewigkeit“

Die US-Zeitung „Chicago Tribune“ nannte in einem Leitartikel die Beerdigung der Queen ein „Spektakel für die Ewigkeit“. Und das dürfte es in der Tat werden – es könnte sogar das größte TV-Ereignis aller Zeiten werden. Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtete, wird erwartet, dass 4,1 Milliarden TV-Zuschauer einschalten werden. Damit würde mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung das Staatsbegräbnis live verfolgen.

Auch die Kosten fallen gigantisch aus. Die genaue Summe ist zwar nicht bekannt, aber laut einem Bericht des „Evening Standard“ zufolge, sollen die Beisetzung der Queen, die zusätzlichen Feiertage und die anstehende Krönung von König Charles III. (im Jahr 2023) den britischen Steuerzahlen insgesamt mehrere Milliarden Pfund kosten. Die Gesamtkosten werden auf insgesamt mindestens sechs Milliarden Pfund geschätzt.

Update, 8.15 Uhr - London und Großbritannien im Ausnahmezustand

Vor dem Staatsbegräbnis für Königin Elizabeth II. herrscht in London und ganz Großbritannien der Ausnahmezustand. Fast überall bleiben Schulen und Universitäten sowie Geschäfte und Pubs geschlossen. Auf den Straßen Londons wird rund eine Million Menschen erwartet, die einen Blick auf den Leichenzug erhaschen wollen. An der Trauerfeier in der Westminster Abbey (Programm siehe Update 7 Uhr) nehmen Staats- und Regierungschefs, gekrönte Häupter und Würdenträger aus aller Welt teil – darunter US-Präsident Biden, Frankreichs Staatspräsident Macron, Bundespräsident Steinmeier und der japanische Kaiser Naruhito. Auch der schwedische König Carl Gustaf und Königin Silvia sowie der spanische König Felipe und Königin Letizia zollten bereits am Sarg ihren Respekt.

Polizei, Geheimdienste und Anti-Terror-Einheiten koordinieren dazu die wohl größte Sicherheitsoperation, die London je erlebt hat. Ein Polizeisprecher erklärte, die Aufgabe sei „enorm komplex“ und mit nichts in der Geschichte der Stadt vergleichbar - nicht einmal mit dem Platin-Jubiläum der Queen in diesem Juni oder den Olympischen Spielen im Jahr 2012. Unter anderem waren kilometerlange Barrieren, der Einsatz von Überwachungsdrohnen, Motorradeskorten und Pferde- und Hundestaffeln geplant. Mehr als 10.000 Polizisten sollen für Ordnung sorgen. Auf den Dächern werden Scharfschützen positioniert.

Die BBC zitierte einen ausländischen Diplomaten mit den Worten: „Das ist das Begräbnis des Jahrhunderts“. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einem „Jahrhundertereignis“: „Man war es über 70 Jahre gewohnt, sich hinter dieser Königin zu versammeln, und jetzt spüren alle: Da fehlt etwas, und das fehlt eben nicht nur in Großbritannien und in London, sondern es fehlt weltweit.“ Für die, die nicht anreisen konnten, wird die Trauerfeier in Großbritannien in landesweit 125 Kinos und vielen Kirchen übertragen. Auch wurden an öffentlichen Orten Leinwände aufgebaut. Etwa in Nordirland soll das Event in Parks und öffentlichen Gebäuden gezeigt werden.

Update, 7.40 Uhr - Charles III. „tief berührt“ von Anteilnahme

Im Vorfeld des Staatsbegräbnisses hat sich König Charles III. für die große Anteilnahme nach dem Tod von Queen Elizabeth II. bedankt. „Wir waren über alle Maßen gerührt von allen, die sich die Mühe gemacht haben, zu kommen und dem lebenslangen Dienst meiner lieben Mutter, der verstorbenen Königin, die letzte Ehre zu erweisen. (...) Während wir uns alle auf das letzte Lebewohl vorbereiten, will ich diese Gelegenheit nutzen und all den unzähligen Menschen danken, die meiner Familie und mir in dieser Zeit der Trauer eine solche Unterstützung und Trost waren“, erklärte der neue britische König. Er und seine Frau Camilla seien von den Beileidsbekundungen und der Unterstützung aus Großbritannien und der ganzen Welt „tief berührt“.

Trauerzug für die Queen in London

Trauerzug für die Queen in London
Trauerzug für die Queen in London © dpa
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Nach dem Tod von Königin Elizabeth II. - London
Trauerzug für die Queen in London © Vadim Ghirda/dpa
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Trauerzug für die Queen in London
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Zuvor hatten hochrangige Gäste aus der ganzen Welt Abschied von der Queen genommen und sich vor ihrem in Westminster Hall aufgebahrten Sarg verneigt. US-Präsident Joe Biden bekreuzigte sich, als er gemeinsam mit seiner Frau Jill von einer Empore auf den Sarg der Queen blickte. Er fühle mit dem Volk des Vereinigten Königreichs, sagte Biden: „Sie hatten Glück, sie 70 Jahre lang gehabt zu haben. Die Welt ist eine bessere, weil es sie gab.“ Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Spaniens König Felipe und die sichtlich bewegte ukrainische Präsidenten-Ehefrau Olena Selenska erwiesen der Queen in Westminster Hall die Ehre. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kondolierte Charles III. bei einem Empfang im Londoner Buckingham-Palast. 

Update, 7 Uhr - So läuft die Trauerfeier:

Der Ablauf des Staatsbegräbnisses für Queen Elizabeth II.
  • 11.44 Uhr (alle Angaben in deutscher Zeit): Der Sarg der Queen wird in einer Prozession vom Parlament nach Westminster Abbey überführt. Dieser wird dort um 11.52 Uhr erwartet.
  • 12 Uhr: Offizieller Beginn der Trauerfeier. Erwartet werden etwa 2000 Gäste, darunter Monarchen, Staats- und Regierungschef aus aller Welt. Hinzu kommen nach Angaben des Palastes Vertreter aus den Commonwealth-Nationen und Träger verschiedener Orden und Titel.
  • 12.55 Uhr: Der Gottesdienst in Westminster Abbey soll gegen 12.55 Uhr enden. Es ertönt das Hornsignal der „Letzten Wache“. Danach folgt ein zweiminütiges Schweigen, ehe um 13 Uhr die Nationalhymne gespielt wird.
  • 13 Uhr: Die Prozession zum Wellington Arch beginnt (genaue Route folgt).
  • 14 Uhr: Der Sarg der Queen wird am Wellington Arch in einen Leichenwagen für den Transport nach Windsor umgebettet. Die Soldaten verabschieden die verstorbene Monarchin mit militärischem Gruß. Erneut ertönt die Nationalhymne.
  • im Anschluss: Nach Ankunft in Windsor gibt es eine Prozession durch die St.-Georges-Chapel.
  • 17 Uhr: Aussegnungsgottedienst in der St.-Georges-Kapelle.
  • 20.30 Uhr: Beisetzung der Queen in der Familiengruft auf Schloss Windsor (Seitenkapelle St.-Georges-Chapel).

Am Sonntag hatten sich noch einmal tausende Menschen in die wohl berühmteste Warteschlange der Welt eingereiht. Selbst nachts warten die Menschen stundenlang, um der Queen noch einmal die Ehre zu erweisen. Über Stunden trotzten die Trauernden am Wochenende dabei der nächtlichen Kälte in London, um den Sarg ihrer Queen zu sehen. In Westminster Hall hatten die Bürger Gelegenheit zum Abschied nehmen, bevor die Königin, die am 8. September gestorben war, beigesetzt wird. rosenheim24.de berichtet ab dem Vormittag im Liveticker.

Für den gigantischen Staatsakt koordinieren Polizei, Geheimdienste und Anti-Terror-Einheiten in Großbritannien eine der größten Sicherheitsoperationen, die die Hauptstadt je erlebt hat. Über 10.000 Mitglieder des britischen Militärs sollen im Einsatz sein. „Es ist enorm“, sagte der Chef des Verteidigungsstabes, Admiral Tony Radakin, der BBC. Am Abend vor dem Staatsbegräbnis trafen am Sonntag zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie gekrönte Häupter aus aller Welt zu einem Empfang im Buckingham-Palast ein. König Charles III. und Königsgemahlin Camilla hatten dazu in die Hauptresidenz des britischen Monarchen in London geladen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wurde ebenfalls zu diesem Anlass erwartet.

US-Präsident Joe Biden und seine Ehefrau Jill nahmen von Elizabeth II. an deren im britischen Parlament aufgebahrten Sarg persönlich Abschied. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie der demokratische Politiker und die First Lady der USA am frühen Sonntagabend von einem Podest am Rande der Westminster Hall schweigend auf den Sarg blickten. Biden würdigte die Queen als „anständig“ und „ehrenhaft“. „Es ist ein Verlust, der ein riesiges Loch hinterlässt“, sagte er über ihren Tod, nachdem er sich in ein Kondolenzbuch eingetragen hatte.

mw/fgr/dpa/AFP

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