Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Machu Picchu: Alle Urlauber ausgeflogen

+
Die letzten wegen Hochwassers bei der alten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru festsitzenden Touristen, darunter auch Deutsche, sind am Freitag ausgeflogen worden.

Lima - Die letzten wegen Hochwassers bei der alten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu in Peru festsitzenden Touristen, darunter auch Deutsche, sind am Freitag ausgeflogen worden.

Wegen der günstigen Witterung sei es möglich gewesen, alle restlichen Urlauber per Hubschrauber in Sicherheit zu bringen, meldete die Nachrichtenagentur Andina unter Berufung auf Tourismusminister Martín Pérez. Insgesamt seien damit seit Montag mehr als 4000 überwiegend ausländische Urlauber ausgeflogen worden. “Heute ist kein einziger Tourist mehr in Machu-Picchu-Dorf, wir sind von Hotel zu Hotel und von Haus zu Haus gegangen. Es gab sogar Urlauber, die wie zum Beispiel zwei Kolumbianer, gar nicht weg wollten, aber es durften jetzt keine Urlauber mehr dortbleiben“, habe der Minister gesagt.

Die Straßen- und Eisenbahnverbindungen zu der Touristenattraktion in 2400 Metern Höhe, die jährlich von bis zu 500 000 Urlaubern besucht wird, sind seit Tagen wegen Überschwemmungen unterbrochen. Nach Worten von Präsident Alan García, der die Hochwasserregion am Freitag besuchte, werde es noch mindestens zwei Monate dauern, bis die Bahnverbindung wieder repariert sei. Machu Picchu ist eine wichtige Einnahmequelle für die regionale Wirtschaft und den peruanischen Staat. Zugleich sagte García den Einheimischen in der Region Hilfe zu. Die Behörden gehen davon aus, dass etwa 80 000 Menschen ihr Hab und Gut ganz oder teilweise verloren haben. Neun Peruaner und eine argentinische Urlauberin kamen ums Leben. Einheimische hatten kritisiert, dass die Evakuierung der ausländischen Urlauber per Hubschrauber wichtige Hilfsflüge für die notleidende Bevölkerung verzögert habe.

dpa

Kommentare