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Langstrecken-Jet gerät in schwere Turbulenzen

„Schossen gegen die Decke“: Panik über dem Atlantik – 12 Verletzte bei Horror-Flug

Flug Atlantik Madrid Buenos Aires
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Ein Flugzeug geriet auf dem Weg von Madrid nach Buenos Aires in schwere Turbulenzen.

Madrid/Buenos Aires – Es ist der Alptraum für alle Flugpassagiere: Man befindet sich mit Flugzeug mitten über einem Ozean – und gerät in schwere Turbulenzen. Genau das ist jetzt auf dem Flug von Madrid nach Buenos Aires passiert.

Flug AR1133 von Aerolineas Argentinas, der staatlichen Fluggesellschaft Argentinies, war am Dienstagabend (18. Oktober) laut Berichten von oe24.at und der Bild-Zeitung mit rund 20 Minuten Verspätung auf dem Flughafen Madrid-Barajas gestartet. Das Ziel - nach einer Flugzeit von 12 Stunden und 19 Minuten - in der argentinischen Hauptstadt liegen.

Rund sieben Stunden verlief der (Nacht-)Flug ruhig und ereignislos, die meisten der insgesamt 271 Passagiere schliefen. Kurz bevor der Airbus A330 die brasilianische Küste - in etwa auf Höhe von Recife - erreichte, kam es - mitten auf dem Atlantik - plötzlich zu heftigsten Turbulenzen. Die Maschine sackte in rund 11.500 Metern Höhe immer wieder ab, die Menschen fingen panisch an, herumzuschreien. Tabletts und Essen flogen durch die Gegend, Sauerstoffmasken fielen heraus. Weil auch die Overhead Bins, die Fächer für die Handgepäckstücke, aufgingen, wurden auch Koffer und Taschen zu brandgefährlichen Geschossen. Teilweise wurden die Passsagiere und einige der insgesamt 13 Besatzungsmitglieder gegen die Decke des Flugzeugs geschleudert.

„Ein Kollege hat sich die Nase gebrochen“

„Das Flugzeug begann sich stark zu bewegen und ich sagte zu meinen Kollegen: „Wie viel Turbulenzen, schnallt euch an!“ Während ich nach meinem Anschnallgurt suchte, geriet das Flugzeug in die größten Turbulenzen. Ich weiß nicht, wie viele Meter es plötzlich abfiel, und wir schossen gegen die Decke. Ich habe eine kleine Prellung, aber ein anderer Kollege hat sich die Nase gebrochen“, schilderte einer der Flugbegleiter die schlimmen Szenen der spanischen Zeitung El Pais.

Die vorläufige Bilanz fiel insgesamt erschreckend aus: 12 Passagiere wurden zum Teil so schwer verletzt, dass sie nach der Landung in Buenos Aires in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Nach Abklingen der Turbulenzen waren die Menschen an Bord zunächst notdürftig versorgt werden. Auch die Schäden am Flugzeug fielen erheblich aus. Galleys wurden, wie Fotos auf Twitter zeigen, regelrecht „verwüstet“, außerdem wurde auch die Deckenwand des Airbus beschädigt. Unklar ist, ob die Passagiere vor Eintreten der Turbulenzen von der Crew gewarnt wurden oder nicht. Die Maschine wurde anschließend in Buenos Aires repariert und soll bereits rund 18 Stunden später wieder Richtung Cancun (Mexiko) abgehoben sein.

mw/mh

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