Malediven: Kabinettssitzung auf dem Meeresboden

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Kabinettssitzung auf dem Meeresboden - die Regierung der Malediven traf sich unter Wasser, um auf die Bedrohung durch  den Klimawandel aufmerksam zu machen.

Girifushi/Malediven - Mit einer Kabinettssitzung auf dem Meeresboden hat die Regierung der Malediven am Samstag auf die Bedrohung des Inselstaats durch den Klimawandel aufmerksam gemacht.

Präsident Mohammed Nasheed und 13 der Kabinettsmitglieder unterzeichneten sechs Meter unter der Meeresoberfläche einen Aufruf an die internationale Gemeinschaft, ihren CO2-Ausstoß zu drosseln.  „Das ist nicht nur ein Thema für die Malediven, sondern für die gesamte Welt“, sagte Nasheed.

Wissenschaftler warnen seit langem davor, dass das Archipel aus fast 1.200 Inseln im Indischen Ozean wegen des steigenden Wasserspiegels in den kommenden Jahrzehnten untergehen könnte.

Die Inseln liegen im Schnitt nur 2,1 Meter über dem Meeresspiegel, damit sind die Malediven der weltweit am niedrigsten gelegene Staat. Präsident Nasheed hat bereits Pläne für eine Umsiedlung der 350.000 Einwohner angekündigt und will die Malediven binnen zehn Jahren zum ersten CO2-neutralen Staat weltweit machen.

AP

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