Große Trauer

Berührende Todesanzeige nach Hubschrauber-Unglück - Familie Inselkammer nimmt Abschied

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Sieben Menschen starben bei dem Helikopter- und Flugzeug-Unglück über Mallorca, darunter die vierköpfige Münchner Familie Inselkammer. 

Ein Helikopter stieß über Mallorca mit einem Leichtflugzeug zusammen. Zwei der sieben Toten hatten den Crash selbst wohl überlebt - am Boden wurden sie Opfer der Flammen. 

  • Auf Mallorca (bei Inca) sind am Sonntag (25. August) ein Hubschrauber und ein Ultraleichtflugzeug in der Luft kollidiert.
  • Sieben Menschen sind bei dem tragischen Unfall gestorben. Die spanische Regierung hat drei Trauertage angeordnet und für Montag eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer angekündigt. 
  • Unter den Toten befindet sich auch der Münchner Unternehmer August Inselkammer jr. und seine Familie.
  • Inselkammer war Geschäftsführer der Firma „Isartaler Holzhaus“.
  • Zwei der sieben Fluggäste sollen erst nach dem Absturz verstorben sein

Update vom 6. September, 21.20 Uhr: Zwei Wochen sind vergangen seit dem tragischen Unglück, bei dem der 43-jährige August Inselkammer, seine Frau Christina (41) und die beiden Kinder Max (11) und Sophie (9) ums Leben kamen. Noch immer können Familie und Freunde kaum glauben, dass sie die vier nicht wiedersehen werden. Sie wurden am Geburtstag Inselkammers aus dem Leben gerissen. Er hatte für sich und seine Familie einen Rundflug auf Mallorca gebucht – ihr Helikopter kollidierte mit einem Ultraleichtflugzeug.

An diesem Wochenende nimmt die Münchner Unternehmer-Familie Inselkammer mit einer großen Traueranzeige Abschied von August, Christina, Max und Sophie. Eine Anzeige, wie sie trauriger nicht sein könnte. Die vier Namen stehen nebeneinander – mit demselben Todesdatum. „Zutiefst erschüttert müssen wir Abschied nehmen“, heißt es im Text.

Auch die Belegschaft der Firma Isartaler Holzhaus in Holzkirchen, die August Inselkammer geleitet hatte, sowie die Mitarbeiter der Brauerei Aying und des Hotels Platzl, die ebenfalls zu der Inselkammer-Dynastie gehören, verabschieden sich mit einer Traueranzeige. „Wir verlieren einen warmherzigen, in hohem Maße engagierten und pflichtbewussten Chef“, schreiben sie. „Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Das Requiem für die Familie findet am Montag, 16. September, um 10.30 Uhr in der Klosterkirche Dietramszell statt. In der Gemeinde gibt es ein Familiengrab der Inselkammers. Die Beisetzung soll etwas später im engsten Familienkreis stattfinden.

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Aktuell wird Mallorca von heftigen Stürmen heimgesucht. Dabei fiel eine Palme auf eine 41-Jährige, vor den Augen ihrer Familie.

Familie Inselkammer - Familientragödie bei Hubschrauber-Absturz auf Mallorca

Update vom 28. August, 16.52 Uhr: Das schockierende Fluggunglück auf Mallorca ist noch dramatischer als bislang gedacht. Sieben Menschen kamen bei dem Crash des Helikopters mit einem Leichtflugzeug ums Leben. Wie die Mallorca Zeitung berichtet, war der Tod für zwei Opfer besonders qualvoll. 

Helikopter-Drama auf Mallorca: Insassen des Leichtflugzeugs sterben nach Crash in den Flammen

Die Insassen des Leichtflugzeugs sollen den Zusammenprall mit dem Hubschrauber überlebt haben, konnten aber dann den Flammen nicht entkommen. Am Boden war das Wrack in Feuer aufgegangen und die beiden Piloten saßen fest. Aus dem Cockpit gab es kein Entkommen und sie wurden Opfer des Feuers.

Todesumstände, die wohl beinahe verhindert worden wären. Die Zeitung berichtet nämlich außerdem von einem Ausweichmanöver des Helikopters, das leider nicht glückte.

Tragödie auf Mallorca: Helikopter-Drama um Unternehmerfamilie Inselkammer mit sieben Toten

Update vom 27. August, 19.15 Uhr: Germout Freitag hält Aussagen, bei dem Flugunglück mit sieben Toten sei menschliches Versagen die Ursache gewesen, für verfrüht. Das sagte der Sprecher der Bundesstelle für Fluguntersuchungen, die offiziell zu den Ermittlungen hinzugezogen wurde.

Vier nach Mallorca gereiste spanische Spezialisten fotografierten die Absturzstelle und sicherten Wrackteile wie GPS-Geräte, mit denen sich die Flugwege rekonstruieren lassen. Derweil laufen die Polizeiermittlungen, zu denen auch die Obduktion der Opfer gehört. Die Staatsanwaltschaft München I ist informiert, wird sich die Ergebnisse zukommen lassen. Aus seiner Erfahrung schätzt Freitag, dass die Leichen bis Anfang nächster Woche nach München gebracht werden können.

Großes Glück hatten offenbar Freunde der Familie Inselkammer. Auch sie wollten ins Nobelrestaurant Campino fliegen. Weil zu wenig Plätze vorhanden waren, stiegen sie jedoch ins Auto.

Sieben Menschen starben bei dem Helikopter- und Flugzeug-Unglück über Mallorca, darunter die vierköpfige Münchner Familie Inselkammer. 

Trauer um Familie Inselkammer: Ermittlungen lassen offenbar auf menschliches Versagen schließen

Update vom 27. August, 12.59 Uhr: Menschliches Versagen könnte möglicherweise der Auslöser für das tragische Hubschrauber-Unglück auf Mallorca gewesen sein. Nach ersten Ermittlungen und Befragung der ersten Augenzeugen weise vieles nach Ansicht der Polizei auf einen menschlichen Fehler hin, berichtet Diario de Mallorca. Für ein technisches Versagen gebe es bislang keinen Hinweis. 

Der Hubschrauber und das Ultraleichtflugzeug seien demnach 250 Meter über dem Meeresspiegel in der Luft geflogen. Die beiden Piloten hätten die Anwesenheit des anderen Fluggeräts jedoch nur mit Augenkontakt erkennen und dann ausweichen können. Vieles deute darauf hin, dass die Piloten jedoch nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnten. Bis eine abschließende Untersuchung vorläge, könnten jedoch noch Monate vergehen. Vier Spezialisten sind vor Ort um das Flugzeugunglück zu untersuchen.

Update vom 27. August, 7.49 Uhr: Für die Großfamilie Inselkammer war der Tod von August Inselkammer jr. und seiner Familie nicht der erste Schicksalsschlag. Vor einigen Jahren mussten sie bereits einen schweren Verlust hinnehmen. (tz.de*)

Trauer um Familie Inselkammer: 70 Mitarbeiter verlieren ihren Chef

Update, 19.15: Die Traditionsfirma Isartaler Holzhaus steht unter Schock: Rund 70 Mitarbeiter haben bei dem Helikopter-Unglück über Mallorca ihren Chef verloren. August Inselkammer (43) war Geschäftsführer der Firma. Der Münchner Merkur* berichtet von ersten Reaktionen aus dem Unternehmen sowie in der Marktgemeinde Holzkirchen. Zu den bekanntesten Kunden der Firma gehört auch die Sportler-Familie Neureuther. August Inselkammer hat das Holzhaus von Ex-Slalom-Ass Felix Neureuther und seiner Frau Miriam Gössner gebaut, wie tz.de* schreibt.

Mallorca: Trauer um Münchner Familie Inselkammer: Helikopter-Unglück ausgerechnet am Geburtstag

Update, 17.31 Uhr: München trauert um die Opfer des tragischen Absturzes – genau wie Holzkirchen. Dort leitete der Unternehmer August Inselkammer jr., der in Bogenhausen wohnte, die Fertighaus-Firma Isartaler Holzhaus. Er soll, wie die Mallorca Zeitung schreibt, bereits seit einiger Zeit mit seinen Lieben auf Mallorca Urlaub gemacht haben. Wie schon mehrmals zuvor sei die Familie in einer schön gelegenen Hotelfinca nahe Manacor abgestiegen. Am Sonntag feierte Inselkammer seinen 43. Geburtstag, mietete zur Feier des Tages einen Helikopter zum Rundflug und plante ein Geburtstagsessen im Restaurant Campino in Camp de Mar. Um 13.36 Uhr beendete die Kollision mit dem Flugzeug alle Pläne auf grausame Weise.

Das Unglück geschah zwischen den Orten Inca und Costitx im Inneren der Insel. Anwohner bekamen die Tragödie mit, eilten zu den beiden Absturzstellen. Das Kleinflugzeug krachte auf das Gelände einer Finca, Jugendliche begannen sofort, es zu löschen. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät. Schrecklich: Die Ehefrau des erfahrenen Flugzeugpiloten, der aus Valencia stammt, sah den Unfall vom Boden aus mit an, wie mallorquinische Medien berichteten.

Wrackteile des Helikopters, in dem die Familie Inselkammer und der italienische Pilot Cedric Leoni ums Leben kamen, lagen in der Nähe einer alten Landstraße. „Wir haben versucht, das Feuer des Hubschraubers so schnell wie möglich zu löschen“, sagte Anwohnerin Yolanda Romero gegenüber der spanischen Zeitung Diario de Mallorca. Immer mehr Nachbarn eilten den Opfern zu Hilfe – ohne eine Chance zu haben. „Wir konnten sie nicht retten.“

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Mallorca: Video zeigt Absturzstelle: Münchner Familie auf Mallorca mit dem Helikopter abgestürzt

Mallorca: Unfallursache noch unbekannt - Staatspräsidentent in Trauer um Münchner Familie

Was genau zu dem Horror-Crash geführt hat, bleibt unklar. „Es gibt keine neuen Informationen“, sagte ein Polizei-Sprecher der Guardia civil auf tz-Anfrage. „Die Untersuchungen laufen.“ Am Montag sollte eine Spezialeinheit aus Madrid die Arbeit aufnehmen. An diesen Ermittlungen ist das deutsche Bundesamt für Flugunfalluntersuchungen, anders als von der Helikopterfirma Rotorflug mitgeteilt, bislang nicht beteiligt. Wie es von Behörden-Sprecher Germout Freitag heißt, müsse dafür eine „Notification“, also eine offizielle Benachrichtigung, ausgesprochen werden. „Das ist bislang nicht geschehen.“ Seiner Erfahrung nach dauert es mitunter Wochen, bis die Experten die Unfallursache benennen können. So lange will sich der Anbieter Rotorflug nicht weiter zu den tragischen Ereignissen äußern. „Wir sind zutiefst betroffen und trauern um die Verstorbenen“, heißt es in der ersten Stellungnahme des Unternehmens.

Auch Mallorca und ganz Spanien sind schockiert. Regionalpräsidentin Francina Armengol rief am Montag offiziell drei Tage Trauer aus. Staatspräsident Pedro Sánchez kondolierte: „Meine Solidarität und mein Beileid für die Familien der Opfer dieses tragischen Unfalls.“

Update, 14.45 Uhr: Schock und die Trauer sind nach dem Helikopter-Unglück. An Bord des abgestürzten Hubschraubers befanden sich neben dem italienischen Piloten der bayerische Unternehmer August Inselkammer jr. mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen Kindern. Besonders tragisch: Der Familienvater feierte am Sonntag seinen 43. Geburtstag, wie die mallorcazeitung.es berichtet. 

Hubschrauber-Tragödie auf Mallorca: Augenzeugen berichten von Crash

Update, 11.56 Uhr: Die genaue Ursache für den Zusammenstoß eines Hubschraubers und eines Ultraleichtflugzeugs steht noch nicht fest, doch für Anwohner war die Kollision offenbar keine Überraschung. Wie Yolanda Romero, Anwohnerin an der Unfallstelle, gegenüber der spanischen Zeitung „Diario de Mallorca“ erklärt, habe sich ein Unfall dieser Art bereits in der Vergangenheit angedeutet. 

„Das Flugzeug flog in einer sehr geringen Höhe, sie fliegen in diesem Bereich immer sehr niedrig. Wir wussten, dass es eines Tages so kommen musste. Dann traf der Propeller des Hubschraubers einen Flügel“, erklärt die Frau gegenüber dem Blatt. Obwohl Anwohner umgehend versuchten, die Flammen zu löschen, sei für die Opfer demnach jede Hilfe zu spät gekommen. 

Mallorca: Münchner Familie Inselkammer bei Hubschrauber-Unfall verunglückt 

Update, 9.44 Uhr: Nun ist es bestätigt: Bei den Insassen des Helikopters handelt es sich um den Unternehmer August Inselkammer jr., seine Frau Christina sowie die beiden 11 und 9 Jahre alten Kinder. Das erklärte die Tante des Unternehmers, Angela Inselkammer, im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Wie die Tageszeitung weiter berichtet, war in Inselkammers Firma, Isartaler Holzhaus, für neun Uhr eine Betriebsversammlung angesetzt. 

Der 43-Jährige stammt aus einer der erfolgreichsten Münchner Unternehmerfamilien. Sein Vater August Inselkammer sen. verstarb im April 2019. Sein Onkel Franz ist laut SZ Chef der Brauerei Aying, sein Cousin Peter ist Wirt auf dem Oktoberfest. Die nun verstorbene Christina Inselkammer stammt aus der Familie der Brauerei Augustiner. 

Sieben Menschen starben bei dem Helikopter- und Flugzeug-Unglück über Mallorca, darunter die vierköpfige Münchner Familie Inselkammer. 

Update, 8.38 Uhr: Die deutsche Firma Rotorflug Helicopters bestätigte mehreren Medien zufolge den tödlichen Absturz eines ihrer Hubschrauber. „Die Unfallursache ist noch völlig unklar", teilte das Unternehmen den Angaben zufolge mit. Das Luftfahrt-Bundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung seinen bereits durch die Rotorflug informiert worden.

Helikopter-Crash auf Mallorca: Münchner Brauerei-Familie Inselkammer unter den Opfern

Update, 8.05 Uhr: Der ortsansäßige Toni Carbonell beschreibt in der Zeitung "Diario de Mallorca", wie er den Zusammenstoß erlebt hat. „Ich habe einen Hubschrauber über meinem Haus fliegen gesehen, wenige Sekunden später ist ein tieffliegendes Flugzeug aufgetaucht und die beiden sind zusammengestoßen." Der Lärm der Kollision soll furchtbar gewesen sein. "Das Flugzeug ist auf einer Finca hinter meinem Haus heruntergekommen", sagt er. Der Hubschrauber sei nicht weit davon abgestürzt.

Update vom 26. August, 6.05 Uhr: Zahlreiche spanische Medien berichteten übereinstimmend, dass es sich bei vier der fünf Insassen des Helikopters um ein deutsches Paar mit seinen zwei Kindern gehandelt habe. Die „Bild“-Zeitung meldete am frühen Montagmorgen, es handle sich um eine Unternehmerfamilie aus München, die Kinder seien neun und elf Jahre alt gewesen. Am Montagmorgen bestätigte das Auswärtige Amt den schrecklichen Vorfall. 

Bei den Opfern soll es sich laut„Bild“ um den Chef des Fertighaus-Herstellers „Isartaler Holzhaus“,  August Inselkammer jr., aus der bekannten Brauereifamilie, dessen Frau Christina und deren beide Kinder gehandelt haben. Nach Informationen des Blattes war der Helikopter um 10.15 Uhr vom Flughafen Son Bonet gestartet und machte einen Stop am Restaurant La Reserva Rotana bei Manacor. Kurz nach dem Start des Weiterfluges Richtung Camp de Mar im Südwesten der Insel sei es zu dem Crash gekommen. Den Helikopter habe ein italienischer Pilot gesteuert, der eine deutsche Ehefrau und einen Sohn hinterlasse. Tödlich endete auch der Flugzeug-Absturz eines bekannten Chirurgen bei Osnabrück, wie nordbuzz.de* berichtet.

Mallorca: Hubschrauber - Deutsche unter den Opfern? 

News vom 25. August: Update vom 25. August, 22.31 Uhr: Der Schock ist groß. Der Unfall schockiert. Die spanische Regierung hat für die Region drei Trauertage angeordnet. Am Montag (26. August) soll um 12 Uhr eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer abgehalten werden.

Update vom 25. August, 21.45 Uhr: Das Unglück am Sonntag habe sieben Menschen das Leben gekostet, teilte die Regierung der Balearen am frühen Abend über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Bei den fünf Insassen des Helikopters könne es sich „möglicherweise“ um Deutsche handeln, schrieb das örtliche Ministerium für öffentliche Verwaltung ebenfalls auf Twitter. Auch das spanische Fernsehen berichtete unter Berufung auf Quellen der Polizeitruppe Guardia Civil, einige der Opfer seien eventuell Deutsche. Zwei weitere Menschen hätten sich in dem Flugzeug befunden - vermutlich Spanier.

An Bord des Hubschraubers waren laut Balearen-Regierung ein Paar mit seinen beiden Kindern und der Pilot. Wie die Bild berichtet, soll es sich um es sich dabei um ein Ehepaar mit ihren beiden Kindern (9 und 11) aus Deutschland handeln.

Die deutsche Firma Rotorflug Helicopters bestätigte den tödlichen Absturz eines ihrer Hubschrauber. Rotorflug bietet laut Webseite Rundflüge über Mallorca an - auf drei Routen von 15 bis 30 Minuten für 87 bis 167 Euro.

„Die Unfallursache ist noch völlig unklar“, erklärte das Unternehmen mit Hauptsitz in Friedrichsdorf bei Frankfurt/Main in einer Pressemitteilung. „Das Luftfahrt-Bundesamt sowie das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung wurden bereits durch die Rotorflug informiert. Die Behörden nehmen die Ermittlungen auf.“ 

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „In Spanien sind die örtlichen Behörden eingeschaltet und haben die Unfallstelle abgesperrt. Wir bitten um Verständnis, dass Anfragen zum Unfallhergang nicht beantwortet werden können, solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rotorflug sind zutiefst betroffen und trauern um die Verstorbenen. Unser Mitgefühl gilt insbesondere den Angehörigen.“

Mallorca: Flugzeug kollidiert mit Hubschrauber: Mehrere Tote

Erstmeldung vom 25. August, 15.46 Uhr: Palma - Über der spanischen Urlaubsinsel Mallorca sind am Sonntag ein Ultraleichtflugzeug und ein Hubschrauber zusammengestoßen - mit tödlichen Folgen. Bei dem Unglück am frühen Nachmittag seien mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, teilte die Regierung der Balearen auf Twitter mit. Spanische Medien sprachen gegen Abend sogar von sieben Opfern: An Bord des Helikopters seien ein Paar mit seinen beiden Kindern und der Pilot gewesen, zwei weitere Menschen hätten sich in dem Flugzeug befunden.

Woher die Toten stammen, sei noch unklar, sagte Sebastià Oriol, Dezernent für Sicherheit der Gemeinde Inca, dem Lokalsender IB3. Das Unglück hatte sich am frühen Nachmittag aus noch unbekannter Ursache nahe der Stadt Inca im Inneren der Baleareninsel ereignet.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez schrieb auf Twitter: „Meine Solidarität und mein Beileid für die Familien der Opfer dieses tragischen Unfalls.“ Balearen-Präsidentin Francina Armengol erklärte: „Wir sind besorgt und entsetzt über den Unfall. Unsere Gedanken sind bei den Opfern.“

An Bord des Ultraleichtflugzeugs sind zwei Menschen gestorben.

Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz, da die Fluggeräte nach der Kollision in Flammen aufgegangen waren. Wrackteile des Helikopters lagen auf einer alten Landstraße, das Kleinflugzeug stürzte auf das Gelände einer Finca, wie Oriol weiter erklärte. Nahe liegende Häuser seien nicht getroffen worden, so die Zeitung „Ultima Hora“. Die Behörden nahmen Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Unter den Bewohnern der Region herrsche Bestürzung, berichtete das „Diario de Mallorca“. Ein Mann berichtete von einem „schrecklichen Knall“. Augenzeugen seien mit eigenem Gerät zur Unglücksstelle gelaufen und hätten begonnen, die Flammen zu löschen, bevor die Rettungsdienste eintrafen. Zur Unfallstelle geeilte Ärzteteams hätten aber nichts mehr für die Verunglückten tun können. 

Ein anderer bekannter deutscher Unternehmer kam bei Flugzeug-Problemen Ende August mit dem Schrecken davon: Der Frosta-Gründer Dirk Ahlers. In Höxter musste ein Pilot sein Flugzeug wegen Motorenproblemen notlanden, wie owl24.de* berichtet.

Bei einem Streit auf einem Pausenhof in Xanten wird ein 14-jähriger Schüler lebensgefährlich verletzt. Nun ermittelt die Polizei gegen einen Mitschüler.

dpa/ml

*Merkur.de, tz.de, nordbuzz.de und owl24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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