Unglaublicher Fall

Nach zwei Jahren Trauer: Frau findet angeblich toten Ex-Freund - seine Reaktion ist unfassbar dreist

In Australien hat ein junger Mann seinen Tod vorgetäuscht. Seine Ex-Freundin trauerte deswegen zwei Jahre. Beim Wiedersehen reagiert er doppelt dreist.

  • Eine junge Australierin dachte jahrelang, ihr Ex-Freund sei tot.
  • In einem Interview berichtet sie davon, wie er und seine Mutter sie wiederholt schamlos anlogen.
  • An Dreistigkeit war vor allem das erste Wiedersehen dann nicht zu überbieten.

Erste große Liebe in Australien endet im Drama

Australien - Wer erinnert sich nicht an seine erste große Liebe? Schmetterlinge im Bauch, fast verwelkte Blumen sehen plötzlich wieder wunderschön aus, die Nervosität und Aufregung steigt ins Unermessliche, weil die Eltern den oder die Unbekannte(n) kennenlernen wollen. Manche bleiben sogar ihr ganzes Leben an der Seite ihrer ersten Liebe. Dieses Glück hatte Rachel (Name von der Originalquelle geändert) nicht. Im Gegenteil.

Das an sich ist noch nicht ungewöhnlich. Trotzdem sorgte es für Aufsehen, was die junge Frau im Gespräch mit dem australischen TV-Sender ABC News über ihren ersten Freund erzählte. Sie blickte in dem Interview auf die wohl schrecklichste Zeit in ihrem noch jungen Leben zurück. 

Rachel war 18 Jahre alt, als sie Alistair (Name geändert) kennenlernte. Der 21-Jährige arbeitete als Koch in einem Pub, in dem auch Rachel jobbte. „Er war sehr aufmerksam, nett und überhaupt nicht seltsam“, erinnert sich Rachel. Es dauerte nicht lange, bis die Teenager ein Paar wurden. Drei Monate lang lief alles reibungslos - bis Alistair eines Nachts mit gebrochener Hand nach Hause kam.

1.000 Dollar geliehen - machte Liebe junge Frau blind?

Aufgrund der Verletzung war der junge Mann vorerst nicht mehr in der Lage, als Koch zu arbeiten. Rachel half Alistair mit Geld aus, sie lieh ihm 1.000 Dollar. Als sie sich ein paar Monate später von ihm trennte, bekam sie erst einmal 300 Dollar zurück. Die Gründe für die Trennung sowie die Trennung an sich waren laut ihrer Aussage weniger wild. „Es war nichts Katastrophales vorgefallen“, sagt Rachel im Gespräch mit dem TV-Sender ABC News. Trotzdem nahm die unfassbare Geschichte ab diesem Moment ihren Lauf.

Denn Alistair reagierte fortan nicht mehr auf Rachels Nachrichten - auch nicht, als sie ihn wiederholt auf das noch fehlende Geld ansprach. Zu diesem Zeitpunkt ahnte sie aber noch nicht, dass die ausstehenden 700 Dollar ihr kleinstes Problem sein würden.

Junger Australier täuscht Tod vor - Mutter berichtet von Mord durch Biker-Gang

Denn von Alistair fehlte fortan jede Spur. Freunde berichteten, dass aus seiner Wohnung auch alle Möbel verschwunden waren. Zugleich stellte sich heraus, dass ihre erste große Liebe bei Freunden ebenfalls Schulden in Höhe von 2.200 Dollar hatte. Doch das war noch nicht alles. Denn wenig später erreichte Rachel die Nachricht, dass Alistair tot sei. Seine Mutter rief die junge Australierin an und berichtete, dass ihr Sohn von einer Biker-Gang ermordet worden sei, der er ebenfalls Geld geschuldet hatte.

Zwei Jahre trauerte die 18-Jährige um ihren Ex-Freund, ehe sie ein Restaurant besuchte, in dem der Bruder ihres vermeintlich verstorbenen Ex‘ arbeitete. „Ich hatte ihn seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen und wollte ihm ‚Hallo‘ sagen“, so Rachel gegenüber ABC News. Als sie eine Kellnerin nach ihm fragte, kam die unglaubliche Antwort: „Er ist nicht da - aber sein Bruder.“ Auf Nachfrage bestätigte die Kellnerin, dass es sich um Alistair handele. Rachel befand sich nach eigener Aussage sofort in einem Schock-Zustand. 

Ex-Freund taucht wieder auf und verliert Job: Mutter beschuldigt dafür die junge Frau

Die junge Australierin wollte ihn natürlich sofort sehen. Stattdessen aber kam der Manager nach vorne und bat sie und ihre Freundin, die sie begleitet hatte, zu gehen. Als die Polizei auch nicht helfen konnte und ein Anruf im Restaurant ebenso wenig funktionierte, bekam Rachel eine SMS von der Mutter des totgeglaubten Ex-Freundes. Ihretwegen sei Alistair nun seinen Job los.

Rachel gab die Hoffnung auf, ihn oder ihr noch fehlendes Geld wiederzusehen, als sie plötzlich Jahre später tatsächlich in einem anderen Restaurant auf ihn traf. Sie sahen sich kurz an, doch er schien nicht sonderlich interessiert zu sein. Stattdessen brachte er nur die nächste dreiste Reaktion zustande. „Oh ja, lange her, dass wir uns gesehen haben.“ Sie konfrontierte wütend Alistair mit seinen Schulden, doch er lehnte eine Auseinandersetzung murmelnd ab. Ehe sie ihn noch wenigstens nach dem vorgetäuschten Tod hätte fragen können, sei er auch schon wieder weg gewesen.

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Auch in München kam es in einem ganz anderen kuriosen Fall nicht zu einer Aussprache. Am Ende führte Ärger über eine Schuhunterlage im Treppenhaus zu einem unglaublichen Streit

rawi

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Joel Carrett

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