Täter saß im Rollstuhl

Mann zündet Bombe auf Pekinger Flughafen

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Ein Mann im Rollstuhl hat am Pekinger Flughafen eine Bombe gezündet

Peking - Auf dem internationalen Flughafen in Peking ist am Samstagabend (Ortszeit) eine Bombe explodiert. Verletzt wurde aber nur der Mann, der den selbst gebauten Sprengsatz zündete.

Dies berichteten staatliche Medien. Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, der Attentäter habe in einem Rollstuhl gesessen. Er wurde anschließend in einem Krankenhaus behandelt.

Weder sei ein Außenstehender zu Schaden gekommen noch der Flugbetrieb beeinträchtigt worden, berichtete das Staatsfernsehen. Am Flughafen sei die Ordnung wieder hergestellt.

Dem Bericht zufolge ging die Bombe gegen 18.24 Uhr hoch. „Die Explosion war laut“, sagte ein Augenzeuge, der nach eigenen Angaben die Explosion aus nur 25 Metern Entfernung erlebte. Da es keine zweite Detonation gegeben habe, hätten viele Menschen an dem überfüllten Terminal ihre Mobiltelefone gezückt und Fotos von der Szenerie gemacht.

Der Fernsehsender CCTV identifizierte den Rollstuhlfahrer als einen 1979 geborenen Mann aus dem Osten der Provinz Shandong. Laut Xinhua wurde der Mann nach Polizeiangaben zuvor daran gehindert, Flugblätter an Passagiere zu verteilen.

Auf Anfrage erklärte die Pressestelle des Flughafens zunächst, man wisse nichts von einer Explosion. Die Flughafenpolizei wollte sich nicht äußern.

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dpa

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