Lebende Wärmflaschen im Hotel

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Die Bett-Wärmer Jacqui Barry und Nick Woods halfen Laurence Lancashire gegen die Kälte.

London - Ein warmes Bett gehört zum Service: Eine Hotelkette bietet Gästen lebende Wärmflaschen. Angestellte schlüpfen für wenige Minuten unter die Decke, um die Schlafstätte vorzuwärmen.

Die Idee ist simpel: Ein warmes Bett fördert einen gesunden Schlaf - das ist wissenschaftlich erwiesen.

Die Hotelkette Holiday Inn bietet seinen Gästen deshalb an, die Betten von Angestellten vorwärmen zu lassen.

"Es ist, als hätte man eine gigantische Wärmflasche im Bett", schwärmt die Sprecherin Jane Bednall.

Die britische Zeitung Telegraph berichtet auf ihrer Website, dass der Service, der derzeit probehalber nur in London und Manchester zur Verfügung steht, fünf Minuten Bettwärmen umfasst - kostenlos!

Die Angestellten schlüpfen dafür in eigens angefertigte, einteilige Schlafanzüge, die sie von Kopf bis Fuß bedecken. Ein spezielles Material sorgt dafür, dass die Körperwärme besonders gut an die Umgebung abgegeben - das Bett also angenehm vorgewärmt wird.

Die Hotelkette, die laut der Nachrichtenseite wired.co.uk weltweit 4000 Filialen unterhält, stützt ihren ungewöhnlichen Service auf das Ergebnis wissenschaftlicher Studien.

So bestätigt Chris Idzikowski, Direktor des Edinburgh Schlaf-Zentrums, dass ein kaltes Bett den Schlaf verhindert. Ein vorgewärmtes Bett hingegen unterstützt das sanfte abkühlen des Körpers, so dass der Mensch friedlich einschlafen kann.

"Der neue Bett-Wärmer Service von Holiday Inn sollte Menschen dabei helfen, einen guten Nachtschlaf zu erhalten, besonders, da das Aufwärmen wesentlich länger dauert, wenn man aus der Kälte kommt", zitiert die Nachrichtenseite londonnet.co.uk den Wissenschaftler.

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