Mexiko: 30 Tote im Drogenkrieg

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Archivbild: Hingerichtet im mexikanischen Drogenkrieg.

Tijuana - Dem Drogenkrieg im Norden Mexikos sind erneut mindestens 30 Menschen zum Opfer gefallen. Allein zwischen Sonntag und Montagmorgen wurden nach Polizeiangaben neun Leichen in Tijuana an der Grenze zu den USA gezählt.

Darunter war ein Mann, dessen mit einem Drohbrief versehene Leiche von einer Brücke hing.

Im benachbarten Bundesstaat Chihuahua wurden 21 Morde verzeichnet, zehn davon in der als „Welthauptstadt des Verbrechens“ geltenden Stadt Ciudad Juarez.

In der Region machen sich mehrere Rauschgiftkartelle die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen in die USA streitig. Seit Jahresbeginn wurden allein in Ciudad Juarez bereits 2500 Morde registriert. Im Zuge ihrer Offensive gegen das organisierte Verbrechen hat die mexikanische Regierung 50.000 Soldaten an mehrere Brennpunkte des Landes entsandt. Der Drogenmafia werden mehr als 14.000 Morde seit Amtsantritt von Präsident Felipe Calderón Ende 2006 angelastet.

dpa

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