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Pilot der „Apollo 11“-Mission

US-Astronaut Michael Collins gestorben: Er brachte 1969 Neil Armstrong sicher zum Mond - auch er hält Rekord

Die Besatzung der Apollo 11, Neil Armstrong (l-r), Michael Collins, und Edwin E. "Buzz" Aldrin. Der frühere Nasa-Astronaut Michael Collins, der während der Mondlandung seiner Kollegen Armstrong und Aldrin Warteschleifen in der Kommandokapsel drehte, ist tot.
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Die Besatzung der Apollo 11, Neil Armstrong (l-r), Michael Collins, und Edwin E. „Buzz“ Aldrin. Der frühere Nasa-Astronaut Michael Collins, der während der Mondlandung seiner Kollegen Armstrong und Aldrin Warteschleifen in der Kommandokapsel drehte, ist tot.

Der US-amerikanische Astronaut Michael Collins ist tot. Er war 1969 der Pilot der „Apollo 11“-Mission, die zum Mond flog.

Washington D.C - Der US-Astronaut Michael Collins im Alter von 90 Jahren, an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben, wie seine Familie über Twitter bekannt gab. Obwohl er als Pilot einen wichtigen Teil dazu beitrug, dass die erste Mond-Mission der Nasa ein Erfolg wurde, ist er nicht so bekannt, wie seine beiden Kollegen Neil Armstrong und Buzz Aldrin. Der Grund dafür ist wohl, dass er im Vergleich zu den beiden anderen nie einen Fuß auf den Erd-Trabanten gesetzt hat. Der Pilot musste in der Kommandokapsel „Columbia“ in einer Mondumlaufbahn zurückbleiben, während die anderen mit der Fähre Eagle auf dem Mond landeten. Deswegen wird er auch der „Vergessene Astronaut“ genannt.

US-Astronaut Michael Collins gestorben: Er bedauert es nicht, nicht auf dem Mond gewesen zu sein

Während des 50-jährigen Jubiläums der Mondlandung sagte Collins 2019, er sei immer gefragt worden, ob er sich in diesem Moment nicht wie der „einsamste Mensch“ der Geschichte gefühlt habe. Doch das sei nicht so gewesen: „Ich war sehr glücklich, dort zu sein, wo ich war, und zu sehen, wie sich diese komplizierte Mission abspielte.“

Die Besatzung habe damals „das Gewicht der Welt auf unseren Schultern gespürt“, sagte Collins weiter. „Wir wussten, dass alle Augen auf uns gerichtet sein würden, ob Freund oder Feind.“

US-Astronaut Michael Collins tot: Er war nie auf dem Mond - Trotzdem hält er Weltall-Rekorde

Collins flog insgesamt zweimal in den Weltraum und verbrachte 266 Stunden im All. Sein erster Flug war noch vor Apollo-11 im Jahr 1966. Während sie sich in der Erdumlaufbahn befanden, verließ er das Raumschiff, um die Erde und Sterne zu fotografieren. Einen zweiten Einsatz außerhalb des Schiffes unternahm er, um von einem Agena-Zielsatelliten, der seit mehreren Monaten im Orbit war, eine Platte zur Bestimmung der Mikrometeoroiden-Aktivität zu holen. Collins war also der erste Astronaut, der während eines Raumfluges zweimal das Raumschiff verließ, und ebenso der Erste, der sich im Weltraum von einem Flugkörper zu einem anderen bewegte.

1970 schied er aus der Nasa aus. Unter Präsident Richard Nixon wurde er später Staatssekretär im Außenministerium und leitete das Museum für Luft- und Raumfahrt in der US-Hauptstadt Washington. Nachdem Neil Armstrong bereits 2012 verstorben war, ist nun von den Apollo-11-Astronauten nur noch Buzz Aldrin am Leben. Während die Mond-Mission schon Jahrzehnte zurückliegt, erforscht die Nasa mittlerweile den Mars und feierte kürzlich einen historischen Erfolg. (md)

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