Spektakulärer Zwischenfall am anderen Ende der Welt

Flieger verpasst Landebahn: "Da dachte ich: So sollte das nicht sein!"

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Einheimische Fischer retteten Passagiere und Besatzung aus der havarierten Boeing
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Mikronesien - Dramatische Szenen haben sich jetzt auf einer abgelegenen Insel mitten im Pazifischen Ozean abgespielt. Dort hat ein Flugzeug mit 47 Menschen an Bord die Landebahn verpasst und landete im Meer.

Die Boeing 737-800 der Fluggesellschaft "Air Niugini" war auf dem Weg von Pohnpei nach Chuuk, als diese bei der Landung die Piste verpasste und rund 150 Meter entfernt davon einer Lagune im Wasser "landete". Chuuk gehört zu den Föderierten Staaten von Mikronesien und liegt, südöstlich von Guam, etwa auf halber Strecke zwischen Hawaii und den Philippinen. Warum es zu dem Unfall von Flug PX73 kam, blieb zunächst unklar. Möglich scheinen ein Notfall oder ein Pilotenfehler.

Glücklicherweise scheint das Unglück weitestgehend glimpflich ausgegangen zu sein. Einige Menschen wurden mit zum Glück nur leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, nachdem sie von einheimischen Fischern mit Booten gerettet worden waren. Zum Zeitpunkt der Rettung soll das Wasser etwa hüfthoch in der Maschine gestanden sein. Einer der Passagiere erklärte gegenüber einer örtlichen Zeitung: "Ich dachte, wir seien gelandet. Und dann habe ich ein Loch in der Seite gesehen, durch das Wasser hereinkam. Und da dachte ich: So sollte das nicht sein."

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