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Sturz von „MS Europa“

Deutscher Modemillionär über Bord: Niederländische Polizei bestätigt Fund seiner Leiche

"MS Europa 2" in Rostock
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Millionär (81) stürzt von „MS Europa“ - er wird seitdem vermisst.

Texel - Ein Mann wird an Bord des Luxus-Kreuzfahrtschiffes „MS Europa“ als vermisst gemeldet. Sofort werden Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Es soll sich um den bekannten Hamburger Unternehmer Kai Wünsche handeln. Nun wurde seine Leiche gefunden.

Update, 26. August, 13.35 Uhr - Leiche von Modemogul gefunden

Behörden hatten es schon befürchtet, nun ist es offiziell. Die Leiche des Modemoguls Kai Wünsche wurde am Dienstag an den Strand von Terschelling angespühlt, berichtet die Bild. Der Hamburger Millionär war am 16. August über Bord des Kreuzfahrtschiffs MS Europa gegangen und wurde seitdem vermisst.

Die Polizei Friesland gab via Twitter den Fund der Leiche bekannt. Es handle sich bei dem Toten um den 81-jährigen Deutschen, der am 16. August von einem Kreuzfahrtschiff verschwunden war. Es gebe keine Anzeichen für Fremdverschulden.

Erstmeldung

Texel - Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffes „MS Europa“ ist über Bord gegangen und nach Angaben der niederländischen Küstenwache sehr wahrscheinlich ertrunken. Die umfangreiche Suchaktion war am Montagabend vor der Wattenmeer-Insel Texel erfolglos abgebrochen worden.

Hamburger Modemogul stürzt von „MS Europa“

Es gebe keine Überlebenschance mehr, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte „Bild“ darüber berichtet. Die „MS Europa“ war auf dem Weg von Hamburg nach Antwerpen, als etwa zehn Seemeilen nordwestlich von Texel ein älterer Mann über Bord gegangen und etwa 27 Meter tief in die Nordsee gefallen war. Der Kapitän alarmierte die Küstenwache und startete auch an Bord eine Suchaktion. Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, war zunächst unklar. Es gebe allerdings „keine Hinweise auf einen Unfall oder Fremdverschulden“, so eine Unternehmenssprecherin gegenüber Focus Online.

Wie die „Bild“ berichtet, handelt es sich bei dem Mann um den millionenschweren einstigen Hamburger Mode-Mogul Kai Wünsche. Zum Familienkonzern, der Wünsche AG, gehörten zwischenzeitlich Modemarken wie Joop! und Cinque. Die Küstenwache hatte zuvor von einem „etwa 80 Jahren alten Mann“ gesprochen.

Suche nach Modemogul Wünsche abgebrochen

Die Küstenwache setzte einen Hubschrauber, ein Suchflugzeug sowie fünf Rettungsboote ein. Die Bedingungen waren nach Angaben der Küstenwache schwierig. Es herrschte starker Seegang, die Wellen waren etwa fünf Meter hoch. Am Abend das erschütternde Ergebnis: Der Mann konnte nicht gefunden werden. Die Suche sei nach Absprache mit der Seenotleitung sowie den örtlichen Behörden abgebrochen worden. 

mh (mit Material der dpa)

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