Rätsel um Untersberg-Skelett bleibt ungelöst

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Anif - Vor einem Monat führte eine vermeintliche erste Spur des gefundenen Untersberg-Skeletts ins Jahr 1929. Doch der DNA-Vergleich mit einem heute 99-Jährigen passte nicht.

Der Fund von Knochen und einer uralten Skiausrüstung Anfang November war spektakulär. Bald begannen die Spekulationen, wem die Gebeine gehört haben könnten. Experten datierten die Skiausrüstung auf die 1920er oder 1930er Jahre. Und tatsächlich wurde ein möglicherweise passender Fall in den Salzburger Archiven gefunden: 1929 verunglückte ein Skifahrer bei der dortigen Höhle am Untersberg. Ein Bruder des damals verunglückten ist noch heute am Leben - mit stolzen 99 Jahren. Ein DNA-Abgleich sollte Klarheit schaffen.

Die Erstellung des DNA-Profils der Knochen war aufwendig und dauerte einige Wochen. Wie salzburg24.at am Freitag meldet, passt die DNA der Funde aber nicht mit der des 99-Jährigen überein. "Wir haben die DNA-Analyse aus wissenschaftlichem und auch aus persönlichem Interesse gemacht, um der Familie Gewissheit zu geben", so eine Gerichtsmedizinerin gegenüber salzburg24.at.

Nun sind also wieder die Salzburger Archivare gefragt: Wem könnten die Gebeine gehören? Auch die Polizei hofft weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Fotos von der Bergung des Skeletts im November

Bergungsaktion am Untersberg

xe

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