16 Tote bei Unglück in Italien

Nach schwerem Unfall: Behörden ermitteln gegen Busfahrer

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Das ausgebrannte Wrack des Reisebusses. 

Rom - Nach einem Busunfall mit 16 Toten bei Verona ermitteln Italiens Behörden gegen einen der beiden Fahrer.

Es gehe um den Verdacht auf Tötung im Straßenverkehr, teilte die italienische Polizei am Montag mit. Der 52-Jährige habe am Steuer des ungarischen Busses gesessen, als das Fahrzeug mit Schülern zwischen 15 und 19 Jahren kurz vor Mitternacht gegen einen Pfeiler krachte und in Flammen aufging. Mittlerweile sind alle der 16 Todesopfer - darunter elf Minderjährige - mithilfe von DNA-Tests identifiziert worden. Der Zustand von zwei Überlebenden sei noch immer „hoffnungslos“. Der Unfall habe sie so entstellt, dass keiner der Angehörigen sie mit Sicherheit habe erkennen können.

In dem Bus waren Schüler und Lehrer des Budapester Szinyei-Merse-Gymnasiums, die in Frankreich einen Skikurs besucht hatten. In den Unfall kurz vor Mitternacht am 20. Januar waren keine weiteren Fahrzeuge verwickelt, was die Ermittler bereits kurz nach dem Unfall darauf schließen ließ, dass der Busfahrer in einen Sekundenschlaf gefallen oder das Fahrzeug wegen eines technischen Defekts von der Straße abgekommen sein könnte. Die ungarische Polizei hatte beim betroffenen ungarischen Reiseunternehmen Ermittlungen aufgenommen, die dem Verdacht auf Fahrlässigkeit mit Todesfolge gegolten hatten.

dpa

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