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Von Corona-Gegnern massiv bedroht?

Nach Tod von Impfärztin (†36): So reagiert Österreich auf die schweren Vorwürfe

Lisa Maria Kellermayr Gedenkveranstaltung
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An einer Gedenkveranstaltung für die tote Ärztin Lisa Maria Kellermayr auf dem Wiener Stephansplatz nahmen tausende Menschen teil.

Wien/München – Nach dem Tod der im Kampf gegen Corona engagierten Impfärztin Lisa-Maria Kellermayr war Österreich vorgeworfen worden, zu wenig in diesem Fall unternommen zu haben. Jetzt hat die Regierung in Wien reagiert.

Österreichs Justiz und Sicherheitsbehörden sollen als Reaktion auf den Tod einer bedrohten Ärztin stärker für den Kampf gegen Hass im Netz gerüstet werden. Justizministerin Alma Zadic (Grüne) kündigte an, dass sie gemeinsam mit Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) daran arbeiten werde, jeder Polizeidienstelle und Staatsanwaltschaft die nötigen Ressourcen und Werkzeuge zu geben, um alle Opfer ernst zu nehmen und Täter zeitnah zur Rechenschaft zu ziehen. „Diese Ausforschung dauert oft zu lange, was für Betroffene natürlich extrem belastend ist“, sagte Zadic.

Die im Kampf gegen die Corona-Pandemie engagierte Ärztin Lisa-Maria Kellermayr (†36) war monatelang massiven Morddrohungen aus der Szene der Maßnahmengegner ausgesetzt und hatte sich deshalb an die Polizei gewandt. Seit dem Suizid der 36-jährigen Medizinerin vor rund einer Woche sind Österreichs Behörden mit dem Vorwurf konfrontiert, sich zu wenig um den Fall gekümmert zu haben.

Ermittlungen laufen inzwischen auch in Deutschland. Am Freitag wurde im Landkreis Starnberg die Wohnung eines 59-jährigen Mannes durchsucht, dem die Bedrohung und Nachstellung Kellermayrs vorgeworfen wird. Dass in diesem Fall eine Spur nach Oberbayern führt, darüber hatte rosenheim24.de bereits berichtet (Plus-Artikel). Die deutsche Bundesregierung zeigte sich nach Bekanntwerden des Falles „tief bestürzt“. rosenheim24.de hatte auch darüber bereits berichtet.

mw (mit Material von dpa)

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