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Nach Grusel-Fund in Neuseeland

Erste Obduktionsergebnisse: Familie ersteigerte Koffer mit Kinderleichen

Neuseeland – Bei einer Online-Auktion hatte eine neuseeländische Familie am Donnerstag (11. August) Koffer ersteigert, deren Inhalt sie in eine Schockstarre versetzte: Leichenteile! Mittlerweile stehen schon die ersten Obduktionsergebnisse fest und es wird immer gruseliger.

Update, Freitag (19. August) – Erste Obduktionsergebnisse stehen fest

In zwei in Neuseeland versteigerten Koffern sind die sterblichen Überreste zweier Kinder entdeckt worden. Wie die Polizei am Donnerstag (18. August) mitteilte, waren die Kinder offenbar schon vor mehreren Jahren gestorben. Bei ihrem Tod seien sie zwischen fünf und zehn Jahre alt gewesen. Die Koffer mit den sterblichen Überresten waren in einem Lagercontainer aufbewahrt worden, bis eine Familie dessen Inhalt ersteigerte und öffnete. 

Zu dem Fund der toten Kinder in den Koffern sagte Vaaelua, die Tatsache, dass zwischen dem Tod und der Entdeckung der Leichen so viel Zeit vergangen sei, belaste die Ermittlungen. Dies erschwere die Autopsie und die Identifizierung der Kinder. Die Ermittler machten aber „große Fortschritte bei der DNA-Analyse“.

Interpol eingeschaltet

Hinweise zur Aufklärung des Falls verspricht sich die Polizei auch von den gemeinsam mit den Koffern versteigerten Gegenständen. Außerdem werden Aufnahmen von Überwachungskameras ausgewertet. Die Ermittler hätten auch das Lager, in dem die Koffer aufbewahrt wurden, und das Haus der Familie, in das sie nach der Auktion gebracht wurden, gründlich untersucht, erklärte die Polizei. Vorsichtshalber schalteten die Ermittler auch die internationale Polizeiorganisation Interpol ein. Sie halten es allerdings für sehr wahrscheinlich, dass die Angehörigen der Kinder in Neuseeland zu finden sind.

Auch den Ermittlern geht der Fall nahe. „Das ist keine einfache Ermittlung“, sagte Vaaelua. „Egal, wie lang oder wie viele Jahre man schon im Dienst ist und schreckliche Fälle wie diese untersucht, ist es nie eine leichte Aufgabe.“ Das Ermittlerteam arbeite aber „sehr hart dafür, die Person oder Personen, die für den Tod dieser Kinder verantwortlich sind, zur Verantwortung zu ziehen“.

Erstmeldung, Mittwoch (17. August)

Kofferversteigerungen sind immer für Überraschungen gut. Doch, wenn man am Ende des Tages statt Kleidung, Bücher oder gar Schmuck Leichenteile sein Eigen nennen darf, macht das nicht unbedingt Lust auf mehr, wie eine Familie in Neuseeland zuletzt in Erfahrung bringen musste.

Ahnungslos hatte eine Neuseeländer Familie aus einem Vorort von Auckland am vergangenen Donnerstag (11. August) mehrere Koffer bei einer Auktion ersteigert. Nachdem sie zu Hause angekommen waren, machten sie eine böse Entdeckung: In den erworbenen Koffern befanden sich mutmaßliche Leichenteile. Folgerichtig meldeten sie dies sofort der Polizei. Nun ermittelt die Mordkommission in dem Fall, wie Polizeisprecher Tofilau Faamanuia Vaaelua am Dienstag (16. August) in Auckland sagte.

Die Familie, welche die Koffer bei einer Online-Versteigerung von Gegenständen erworben hatte, die aus einem Lager nicht abgeholt oder für die die Rechnung für die Aufbewahrung nicht bezahlt wurden, ist laut der Behörden aber völlig unverdächtig in diesem Fall. Mittlerweile habe die Familie ihre Wohnung vorübergehend verlassen, um dem ganzen Trubel auszuweichen.

Schweinejäger-Nachbar: „Ich konnte es hier riechen“

Allerhöchste Priorität genieße für die Polizei nun die Identifizierung der Verstorbenen, „damit wir die vollständigen Umstände des Fundes ermitteln können“, sagte Vaaelua hierzu. Die Obduktionen der Funde sind in vollem Gange. Gerichtsmediziner seien den Aussagen der Polizeibeamten zufolge dabei, die Anzahl der möglichen Opfer zu ermitteln. Nach Berichten des Nachrichtenportals „Newshub“ könnte es die Polizei mit den Überresten mehrerer Leichen zu tun haben. Zur Anzahl machten die Ermittler vorerst keine Angaben. 

Gegenüber dem „NZ Herald“ erzählte ein Nachbar, dass er kurz vor dem Eintreffen der Polizei gegen 13.30 Uhr (Ortszeit) schon gemerkt hatte, dass etwas faul an der ganzen Sache ist: „Ich konnte es hier riechen. Ich dachte, es sei eine tote Katze oder sowas.“ Da er Schweinejäger sei, weiß er, „wenn ein Kadaver verdirbt, weil es genauso riecht.“ Allerdings dachte er, es sei ein totes Tier und nicht gleich eine Leiche.

mck/AFP

Rubriklistenbild: © George Heard/New Zealand Herald/AP/dpa

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