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Corona-Pandemie

Neuseeland öffnet im Oktober Grenzen für Reisende

Neuseelands Premierministerin
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Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern musste ihre Hochzeit wegen neuer Coronavirus-Restriktionen im Land verschieben.

Ab Oktober dürfen Reisende aus aller Welt auch wieder nach Neuseeland einreisen. Dann macht das Land nach zwei Jahren Grenzschließung endlich wieder auf.

Wellington - Gute Nachrichten für Fernreisende: Die Regierung in Neuseeland hat zwei Jahre nach der Schließung der Grenzen eine schrittweise Lockerung der strengen Corona-Einreisebestimmungen angekündigt.

Geimpfte Touristen aus allen Ländern dürften ab Oktober wieder in den Inselstaat im Pazifik einreisen, kündigte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern an.

Reisende aus Ländern wie etwa Australien und Großbritannien, die für Neuseeland kein Visum benötigen, können nach diesen Plänen bereits ab Juli kommen. Ob sich Urlauber nach der Ankunft einige Tage selbst isolieren müssen, ist noch unklar und hängt nach Behördenangaben von der Entwicklung der Corona-Zahlen im Zuge der ansteckenden Omikron-Variante ab.

Ab Ende diesen Monats dürfen geimpfte Neuseeländerinnen und Neuseeländer, die sich in Australien aufhalten, bereits wieder in die Heimat zurückkehren. Sie müssen sich dort zehn Tage selbst isolieren. Bislang war eine Quarantäne in einer staatlichen Einrichtung vorgeschrieben. Ab Mitte März können Staatsbürger aus allen anderen Teilen der Welt heimkehren - dann wird die Isolationszeit auf sieben Tage verkürzt. Fachkräfte und 5000 internationale Studenten werden ab April ins Land gelassen.

Neuseeland galt lange als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Virus. Es hatte sich im März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet und verfolgte zeitweise eine sogenannte Null-Covid-Strategie. Im vergangenen Jahr musste Ardern aber eingestehen, dass diese mit der Ausbreitung der Delta-Variante kaum noch realisierbar war. Bislang wurden in dem Land mit fünf Millionen Einwohnern fast 17 000 Infektionsfälle bestätigt, 53 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. dpa

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