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Selbstjustiz in Frankreich

Nach Überfall: Juwelier erschießt Räuber

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Gerichtsmediziner und Polizisten untersuchen den Tatort, an dem ein Räuber von einem Juwelier erschossen wurde.

Nizza - Nachdem er ausgeraubt wurde, griff ein Juwelier in Nizza selbst zur Waffe und erschoss den flüchtenden Räuber. Der Geschäftsmann wurde von der Polizei festgenommen.

Bei einem neuen Juwelenraub an der französischen Mittelmeerküste ist ein Räuber von einem Juwelier erschossen worden. Der Geschäftsmann feuerte am Mittwoch auf den Dieb, als dieser nach dem Überfall in Nizza mit einem Komplizen auf einem Motorroller flüchten wollte, wie die Polizei mitteilte. Der Juwelier, dessen Geschäft erst vor kurzem bereits einmal überfallen worden war, wurde in Polizeigewahrsam genommen. Nach dem Komplizen des erschossenen Räubers wurde am Mittwoch gesucht.

Die Räuber hatten den Juwelier in einem einfachen Stadtteil von Nizza bei der Ladenöffnung überfallen. Sie zwangen ihn mit vorgehaltener Waffe, den Safe zu öffnen. Die Höhe der Beute war zunächst unklar, bei dem Erschossenen wurde später ein Teil des Schmucks gefunden. Ein Anwohner sagte, er habe drei Schüsse gehört. "Ich dachte, es wären Knaller."

In den vergangenen Monaten waren an der südfranzösischen Küste mehrere teils spektakuläre Juwelendiebstähle verübt worden. Im Juli erbeutete ein Unbekannter bei einem Raub im Luxushotel "Carlton" in Cannes Juwelen im Rekordwert von geschätzten 103 Millionen Euro. Zuvor hatte es im Mai bereits während des berühmten Filmfestivals in der Mittelmeerstadt zwei spektakuläre Juwelendiebstähle gegeben.

AFP

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