Rauch im Cockpit

Schon wieder Ärger für Boeing: Flieger muss auf Pazifik-Insel notlanden

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Los Angeles - Nach den beiden Abstürzen des neuen Flugzeug-Typ 737 MAX 8 gibt es für den US-Flugzeughersteller Boeing jetzt erneut schlechte Nachrichten. Nun musste eine Boeing 787-900 mitten im Pazifik eine Notlandung hinlegen.

Der sogenannte "Dreamliner" der US-Fluggesellschaft "United" war am Montag mit 256 Passagieren an Bord auf dem Weg von Melbourne in Australien nach Los Angeles in den Vereinigten Staaten. Als bemerkt wurde, dass offenbar Rauch aus dem Cockpit drang, wurde die Maschine in das französische Überseegebiet Neukaledonien umgeleitet, wo sie auf dem Flughafen von Nouméa eine Notlandung hinlegte.

Die Passagiere blieben offenbar unverletzt und hätten die Maschine "in Ruhe" verlassen, wie die Zeitung "Les Nouvelles Calédoniennes" berichtete. Zudem waren zuvor offenbar auch die Sauerstoffmasken heruntergefallen. Die Insassen mussten die Nacht in Neukaledonien verbringen und sollten am Dienstag (Ortszeit) in die USA weitertransportiert werden.

US-Flugzeughersteller Boeing stand zuletzt massiv in der Kritik, als eine 737 MAX 8 der Ethiopian Airlines kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt war. Wenige Monate zuvor gab es ein ähnlich schweres Unglück in Indonesien. Bei beiden Unfällen starben insgesamt über 350 Menschen.

mw

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