Obama will Ölpest-Gebiete besuchen

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Barack Obama will sich selbst ein Bild machen

Washington - Angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko reist US-Präsident Barack Obama nun doch in Kürze in die betroffene Region. In immer mehr US-Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen.

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Obamas Besuch solle binnen 48 stattfinden, hieß es am Samstag aus dem Weißen Haus. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Noch am Vortag hatte ein Präsidentensprecher lediglich erklärt, ein Besuch des Präsidenten sei nicht ausgeschlossen - allerdings nicht in allernächster Zeit.

Wegen der Ölpest haben am Samstag auch die US-Bundesstaaten Alabama und Mississippi den Notstand ausgerufen. Damit sind nach Louisiana und Florida vier große Südstaaten von der drohenden Umweltkatastrophe betroffen. “Dieses Öl-Leck stellt eine ernsthafte Bedrohung für unsere Umwelt und Wirtschaft dar“, sagte der Gouverneur von Alabama, Bob Riley.

An der Golfküste frischte der Südwind am Samstag kräftig auf. Es wird befürchtet, dass dadurch ölverschmutztes Wasser über die ausgelegten Barrieren schwappt oder die Absperrungen gar weggedrückt werden können. Die Ölpest bedroht hochempfindliche Ökosysteme an der Südküste. Umweltschützer befürchten ein schlimmeres Ausmaß als das der “Exxon-Valdez“-Katastrophe. Die Havarie des gleichnamigen Tankers 1989 in Alaska gilt als bisher größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

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