Dreiste Betrugsmasche in Österreich

700.000 Euro mit Orientteppichen ergaunert!

Österreich - Dreiste Betrüger haben ihren Kunden vorgegaukelt, dass sie im Besitz exklusiver Orientteppiche seien. Und mit dieser Masche haben die Kriminellen fette Beute gemacht: 

Die französischen Staatsbürger Manuel C. (56 Jahre) und Alfred C. (26 Jahre) sind verdächtig, teilweise alleine oder gemeinsam mit dem österreichischen Staatsbürger Peter R. (48 Jahre), den sie als Träger und Hilfskraft einsetzten, in der Zeit von Dezember 2015 bis heute, überwiegend im Großraum Steiermark, Kärnten, Tirol, Wien und NÖ, mit weltmännischen und getäuscht fachkundigem Auftreten als Unternehmer der Teppichreinigungsfirma A.C. (Alfred C.) mindestens 150 Personen mit Absicht betrogen zu haben, dass sie im Besitz besonderer und sündhaft wertvoller Orientteppiche seien.

Hatten sie das Vertrauen der Kunden erlangt, ve rlangten sie einen bis zu 1000-fach überhöhten Preis für die Reinigung und Reparatur der Teppiche. Dadurch erzielten sie im angeführten Zeitraum in betrügerischer Absicht und Täuschung in Verbindung eines übersteigerten Missverhältnisses zum Wert der eigenen Leistung, einen Gewinn von mindestens 700.000 Euro. 

In zahlreichen Fällen behielten sich die Betrüger überdies die zur Reinigung und Reparatur anvertrauten Teppiche ein und lieferten sie nicht mehr aus. Sie stehen im dringenden Verdacht, diese gewinnbringend an Dritte vertrieben zu haben.Manuel C. und Alfred C. schalteten mit der Absicht Werbungen in Tageszeitungen, um potentielle Kunden amzulocken. 

Folglich fuhren sie mit Absicht zu den Kunden (Betrugsopfer), um vorsätzlich und wissentlich deren Orientteppiche überhöhten Wertes zu schätzen, um dadurch einen falschen, überhöhten Kostenvoranschlag für die Reinigung zu stellen und überdies einen unrichtigen, überhöhten Reparaturauftrag zu erhalten.Wurden die Kunden (Betrugsopfer) misstrauisch oder waren ihnen die Summen zu hoch, wurden sie dadurch getäuscht, dass die Beschuldigten für sie einen oder mehrerer Teppiche bei Aktionen oder im Geschäft verkaufen würden

Mehrere dieser Kunden (Betrugsopfer), die sich in Aussicht eines guten Geschäfts darauf eingelassen hatten, wurden ein oder mehrere Teppiche veruntreut und bis dato nicht wieder ausgefolgt. Von den ermittelnden Beamten wurden bei Hausdurchsuchungen bei den Firmenadressen und bei Erhebungen bei Reinigungsfirmen mehr als 250 Stück orientalische Teppiche sichergestellt. Die Ermittler gehen von zahlreichen weiteren Geschädigten aus. Die Täter sind flüchtig, es bestehen gegen sie europäische Haftbefehle.

Pressemeldung der Landespolizei Tirol

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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